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Staufen/ Freiburg Missbrauchsfall: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

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Die beiden Verdächtigen sollen auch in vier Fällen ein drei Jahre altes Mädchen aus dem Umfeld der Frau missbraucht haben. (Symbolfoto) Foto: Pleul

Staufen/ Freiburg - Im Staufener Missbrauchsfall gibt es offenbar ein weiteres Opfer. Laut Freiburger Staatsanwaltschaft soll auch ein dreijähriges Mädchen von der Mutter des misshandelten neunjährigen Buben und ihrem Lebensgefährten sexuell missbraucht worden sein.

In einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft ist von vier Fällen die Rede, die sich in den Jahren 2015 und 2016 ereignet haben sollen. Das Kind soll aus dem Umfeld der Angeklagten stammen. Von den Taten soll das Paar aus Staufen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) zudem kinderpornografisches Material angefertigt und in Umlauf gebracht haben. An andere Täter soll das Kind, anders als der Sohn der Frau, nicht vermittelt worden sein.

Eigentlich kann man das Unfassbare ja nicht mehr steigern. Im Staufener Missbrauchsfall hat die Mitteilung der Freiburger Ermittlungsbehörden über die Anklageerhebung gegen Berrit T. (47) und Christian L. (39) nun aber dennoch eine neue, kaum erträgliche Dimension eröffnet: In 50 Fällen soll Berrit T. ihren eigenen Sohn missbraucht oder zum Missbrauch an andere Kinderschänder hergegeben haben. An 46 Fällen soll Christian L. beteiligt gewesen sein, außerdem soll er die Vermittlung des Kindes an die anderen Freier im Internet betrieben haben.

Prozess gegen 41-Jährigen aus der Ortenaubeginnt am 12. April

Das mutmaßliche Kinderschänderpaar muss sich, sobald das Landgericht die Klage zugelassen hat, wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, schwerer Vergewaltigung, schwerer Zwangsprostitution sowie der Verbreitung sowie    Besitzes und   Erwerbs kinderpornografischer Schriften vor Gericht verantworten. Beiden soll gemeinsam der Prozess gemacht werden. Wann genau dies der Fall sein wird, muss das Gericht  noch festsetzen.

Der erste Prozess gegen einen der insgesamt acht Verdächtigen aus Deutschland, Spanien und der Schweiz beginnt vor dem Freiburger Landgericht am 12. April. Dann wird gegen einen 41-Jährigen aus der Ortenau verhandelt. Er soll ein Zellengenosse von Christian L. gewesen sein und hat ähnlich wie dieser mehrere Jahre wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Gefängnis gesessen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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