Nach getaner Arbeit stellen sich einige der Akteure zu einem Erinnerungsfoto zusammen (von links): Beirätin Apollonia Rajnai, Bürgermeisterstellvertreter Reinhard Storz, zweite Vorsitzende Sabine Kobek, Gründungsmitglied Wolfgang Gissler, Kassenprüfer Dieter Stein und der erste Vorsitzende Nikolaus Arnold. Foto: Freundeskreis Triberg-Fréjus

Die im Jahr 1963 ins Leben gerufene Städtepartnerschaft zwischen Triberg und Fréjus hat laut Nikolaus Arnold, Vorsitzender des Freundeskreises ­Triberg-Fréjus, nach wie vor nichts von ihrer Lebendigkeit und Attraktivität verloren. Die "Amitié" könne als ein Musterbeispiel gelebter Freundschaft in den deutsch-französischen Beziehungen bezeichnet werden.

Triberg - Der Satzung entsprechend lud das Vorstandsteam des Freundeskreises Triberg-Fréjus am Mittwoch die Vereinsmitglieder in den großen Saal des Kurhauses in Triberg ein, um Rechenschaft über die zurückliegenden Jahre 2019 und 2020 abzulegen.

Corona-bedingt gab es im Jahr 2020 keine Hauptversammlung, sodass nunmehr beide Geschäftsjahre abgehandelt werden mussten. Natürlich galten die strengen Hygieneregeln, und so durften nur diejenigen an der Sitzung teilnehmen, die der 2G-Regel entsprechend geimpft und/oder genesen sind.

Ein Musterbeispiel der deutsch-französischen Beziehungen

In der Begrüßung wies der Vorsitzende Arnold darauf hin, dass die im Jahr 1963 ins Leben gerufene Städtepartnerschaft zwischen Triberg und Fréjus nach wie vor nichts von ihrer Lebendigkeit und Attraktivität verloren hat, und so kann man die "Amitié" als ein Musterbeispiel gelebter Freundschaft in den deutsch-französischen Beziehungen bezeichnen.

Im Jahresbericht, den eine Power-Point-Präsentation auflockerte, wiesen Arnold und die stellvertretende Vorsitzende Sabine Kobek darauf hin, dass so gut wie sämtliche der geplanten Aktivitäten im Jahresverlauf abgesagt werden mussten, darunter im Jahr 2020 der Schüleraustausch, das beliebte Schinkenfest mit dem Schwarzwälder Trachtenumzug in Triberg sowie das spektakuläre Omelette-Fest in Fréjus.

"Ebenso mussten wir auf das Herbstfest im Altenpflegeheim und die Teilnahme am Bierfest in Fréjus verzichten. Dasselbe galt auch für das Jahr 2021, in dem ebenfalls die bereits erwähnten Aktivitäten ausfallen mussten. Um die vorhandenen Kontakte auch in dieser außergewöhnlichen Zeit zu pflegen und zu erhalten, korrespondierten wir weitgehend über Briefe, Telefonate und E-Mails", erwähnte Arnold in seinen Ausführungen.

Festivitäten in Frankreich geplant

"Trotzdem schauen wir nach vorne und sind voll Zuversicht, dass wir das für das kommende Jahr 2022 ins Auge gefasste Programm wie vorgesehen durchführen können. Besonders liegt uns auch das große Jubiläum im Jahr 2023, ›60 Jahre Städtepartnerschaft Triberg-Fréjus‹, welches in ­Fréjus stattfinden wird, am Herzen", so Arnold weiter.

Der von Kassiererin ­Melanie Tutzschky zusammengestellte und von Arnold vorgetragene Kassenbericht ergab keinerlei Beanstandungen, und so konnte Kassenprüfer Dieter Stein eine "einwandfreie Führung der Bücher", testieren.

Bürgermeisterstellvertreter Reinhard Storz dankte dem Gremium für die einwandfrei geleistete Arbeit in einem "sehr intensiven" Jahr und erwähnte die Wichtigkeit des Vereins und für den Erhalt der außergewöhnlichen Städtepartnerschaft zwischen Triberg und Fréjus. Storz konnte somit die Entlastung des Vorstands vornehmen, die von den anwesenden Mitgliedern einstimmig erteilt wurde.

Original "Bulletin Municipal" aus dem Jahr 1963

Als ein besonderes Bonbon überreichte Gründungsmitglied Wolfgang Gissler dem Vereinsvorsitzenden ein Original "Bulletin Municipal" aus dem Jahr 1963, das anlässlich der Jumelage zwischen den beiden Städten in Fréjus herausgegeben wurde.

Besonders erwähnte Arnold die Leistungen seiner Stellvertreterin Sabine Kobek, die unter anderem zahlreiche und oft mühevolle Übersetzungen vornehmen musste.

Außerdem entrichtete Arnold im Namen aller Mitglieder einen herzlichen Gruß an den erkrankten Ehrenvorsitzenden Rudi Allgaier, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.

"Um dieses Jahr doch noch positiv zu beenden, wollten wir vor Heiligabend im Rahmen der Möglichkeiten zumindest die Weihnachtsfeier im Alten- und Pflegeheim St. Antonius durchführen. Leider mussten wir auch diese Veranstaltung absagen, was wir sehr bedauern", schloss Arnold seine Ausführungen.

Info: Wahlen

Bei den Wahlen der Vorstandsmitglieder Nikolaus Arnold (ein Jahr) und Sabine Kobek (zwei Jahre), der Schriftführerin Sabina Bernardic (ein Jahr), Kassiererin Melanie Tutzschky (zwei Jahre), der Beiräte Apollonia Rajnai (zwei Jahre), Lena Finkbeiner (ein Jahr), Gabriele Leroy (ein Jahr) und Kassenprüfer Dieter Stein (ein Jahr) ergaben sich keine Veränderungen, denn die Versammlung bestätigte sämtliche Amtsinhaber einstimmig in ihren Positionen. Alle Personen nahmen die Wahl für eine weitere Amtszeit an und dankten für das Vertrauen.