Annie Clark aka St. Vincent verkleidet sich als Seventies-Glamour-Girl. Ähnlichkeiten mit der Warhol-Muse Candy Darling sind alles andere als zufällig Foto: Zackery Michael

Zwischen Soul und Funk, Glamour und Gosse: Die Ausnahmemusikerin St. Vincent erzählt auf „Daddy’s Home“ stilsicher Geschichten aus New York – und nebenbei von sich und ihrem Vater, dem Gefängnisinsassen 502.

Stuttgart - Dezent ramponiert sitzt die Diva im Frühzug Richtung Downtown Manhattan. Die High Heels und die Schminke sind von gestern, die Pelzjacke ist verfilzt. Die Patina der Schäbigkeit lässt sie noch extravaganter wirken. Wir befinden uns im New York der frühen 1970er Jahre: Manhattan ist noch kein Vergnügungspark für Touristen, sondern ein gefräßiger Moloch und der Times Square einer der gefährlichsten Orte der Welt, ein bizarrer Rummelplatz, auf dem Glamour und Gosse nah beieinanderliegen – und mitten hinein wagt sich Annie Clark, die sich St. Vincent nennt und sich zum soulig-trotzigen Metropolen-Vibe des Songs „Down and out Downtown“ als die Frau im Frühzug verkleidet hat.

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