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St. Georgen Wildschweine im Stockwald gesichtet

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Altenteiler Wilhelm Obergfell ist sauer: Viele Jahrzehnte lang gab es im Stockwald allerhöchstens einmal durchziehende Wildschweine, die auch praktisch keine Schäden anrichteten. Inzwischen hat sich die Lage gedreht, wie man unschwer erkennt – die Schweine drehen in kurzer Zeit einiges um. Foto: Kommert

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St. Georgen - Marodierenden Scharen suchen Deutschland heim. Dabei redet man nicht von Wildschweinen, sondern von "süßen kleinen Schweinchen", die in Großstadtparks von zumeist älteren Leuten auch noch angefüttert werden.

Viele Jahrzehnte lang war die Plage zumeist in den sogenannten Gunstlagen unterwegs, weil es dort genügend zu fressen gab. Weniger beliebt bei den Allesfressern waren in früheren Jahren die Höhenlagen des Schwarzwalds. Diese sind eigentlich zu karg, kaum Eichen, verhältnismäßig wenige Buchen und auch kaum Ackerbau.

Klimatische Einflüsse wirken sich aus

Doch zwei Dinge sorgen dafür, dass es die Schwarzkittel nun selbst in den Stockwald treibt. Vor allem sind es enorm gestiegene Populationszahlen, zum anderen die klimatischen Einflüsse der letzten Jahrzehnte.

Leben unter Tage als gefundenes Fressen

Durch die überwiegend milderen Winter vermehrt sich das Leben unter Tage rasant. Gemeint sind damit etwa Mäuse, Engerlinge und anderes Kleingetier. Ein im Wortsinn gefundenes Fressen für die wehrhaften Vierbeiner, die durch ihre hohe Intelligenz und Schläue, ihre (noch) recht heimliche Lebensweise und ihre schier unglaubliche Schnelligkeit auch noch schwierig zu bejagen sind.

Nur wenige Tiere beim "Flügen"

Im Stockwald, auf den Feldern von Armin Obergfell rund um Dreihäusle, haben die Tiere gepflügt. Jagdpächter Benedikt Säger ist sich sicher, dass es sich, ungeachtet der enormen Schäden, um nur ein Tier oder zumindest nur wenige handelt, sonst wäre wesentlich mehr umgedreht worden.

Nach fast jeder Nacht neue Hiobsbotschaften

Für den Altenteiler Wilhelm Obergfell ist es dennoch ein Riesenärgernis. Es bedeutet eine Menge Arbeit. Fast nach jeder Nacht gibt’s neue Hiobsbotschaften. Bis knapp oberhalb des Hauses haben es die Schwarzkittel schon geschafft. Sie waren dabei so leise, dass sie keinen geweckt haben, nicht einmal den Hofhund.

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