Besonders die Attraktion "Gastrosurfer" kommt bei den Schülern der Robert-Gerwig-Schule gut an. Foto: Hilbertz Foto: Schwarzwälder Bote

Ausbildung: Bus soll über das Gastronomiegewerbe aufklären

Die Berufe im Gastronomiegewerbe erfreuen sich aktuell nicht unbedingt bester Beliebtheit. Das "Gastromobil" soll daran etwas ändern. Schülern der Robert-Gerwig-Schule soll hierbei Lust auf Berufe wie Koch oder Hotelfachfrau gemacht werden.

St. Georgen. Nicht jeder Jugendliche weiß während seiner Schulzeit schon genau, wo er später mal arbeiten möchte. Ein bisschen Orientierung kann da nicht schaden. Am Montagmorgen konnten sich Schüler der Robert-Gerwig-Schule an den interaktiven Aufgaben des "Gastromobils" versuchen.

Im Fokus stehen Ausbildungsberufe aus dem Gastronomiegewerbe. "Das passt gut für die Achtklässler, da sie aktuell in der Berufsorientierung sind", so Martin Eberhard, einer der Verantwortlichen vor Ort. Eberhard selbst bringt einige Erfahrung aus dem Gastronomiegewerbe mit und kann den Schülern daher aus erster Hand erklären, wie das Geschäft läuft. Er war lange Zeit Inhaber des Restaurants Aichhalder Mühle, das aktuell von seiner Tocher weitergeführt wird.

Im Bus selbst können die Schüler an verschiedenen Stationen selbst ausprobieren, was es heißt, als Koch, Kellner oder an der Rezeption zu arbeiten.

So gilt es zum Beispiel, das Gewicht von Zutaten richtig zu schätzen oder die Bestandteile eines Gerichts richtig auszuwählen. An einer anderen Station muss ein Tisch richtig gedeckt oder mit einem Gast in Form eines Quiz an der Rezeption gesprochen werden. Außerdem können sicht die Schüler über Praktikumsplätze in der Region informieren und diese direkt ausdrucken und mitnehmen. Am Dienstag wird das Gastromobil von 10 bis 13 Uhr bei der Werkrealschule am Ilben in Furtwangen stehen. Organisiert wird der Bus vom Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg, finanziell unterstützt wird er vom Europäischen Sozialfond.

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