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St. Georgen EGT warnt vor Strombetrügern

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Mit der Drohung, dass im Haus bald der Strom abgestellt wird, verschaffen sich Betrüger Zugang zu Gebäuden. Foto: Koark Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen. In den sozialen Netzwerken hat sich jüngst eine Warnung verbreitet, wonach bislang Unbekannte von Haus zu Haus ziehen und sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Villingen-Schwenningen ausgeben. Demnach wolle das Unternehmen die Stromnetze der EGT übernehmen – hierfür sei eine Inaugenscheinnahme des Gebäudes nötig.

Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt Pressereferentin Andrea Pfrengle, dass diesbezüglich mehrere Anrufe besorgter Kunden aus St. Georgen bei dem in Triberg ansässigen Unternehmen eingegangen sind. "Verunsicherte EGT-Kunden berichteten letzte Woche aus Furtwangen, diese Woche auch aus St. Georgen verstärkt über Vertriebsbeauftragte eines Stromanbieters, die mit dem Vorwand, das Stromnetz der EGT würde von den Stadtwerken Villingen-Schwenningen übernommen und sie würden demnächst nicht mehr mit Strom beliefert, Zutritt zu den Wohnräumen von Privatkunden verschaffen", erklärt Pfrengle. "So gelangen sie an die nötigen Unterlagen, um Strom- und Gasverträge eines dritten Anbieters abzuschließen." Sie betont, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt, das EGT-Netz werde nicht übernommen. "Außerdem sind der Energieverkauf und der Betrieb von Energie­ netzen gesetzlich getrennt und unabhängig voneinander." Zudem verweist sie in diesem Zusammenhang auf das allgemein gültige Widerrufsrecht, von dem EGT-Kunden, sollten sie den Betrügern zum Opfer gefallen sein, Gebrauch machen sollten. Über den Kundenservice biete man entsprechende Unterstützung.

Wie Susanna Kurz, Pressesprecherin der SVS, auf Nachfrage mitteilt, seien in Villingen bislang  keine Beschwerden eingegangen. Das Unternehmen distanziert sich ausdrücklich von den Strombetrügern. »Sollten sich die Bürger einmal unsicher sein: Die Mitarbeiter der SVS können sich stets ausweisen«, betont sie.

Beim Polizeirevier St. Georgen sind indes noch keine Beschwerden eingegangen, in der Bergstadt sind keine Geschädigten bekannt. Sowohl die Polizei als auch die Stromanbieter empfehlen, sich stets den Dienstausweis zeigen zu lassen.

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