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St. Georgen Das Beste aus über vier Jahrzehnten

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Die "Tschannis" stehen nach 13 Jahren Abstinenz wieder auf der Bühne – und sie können es immer noch. Foto: Schwarzwälder Bote

Stimmung pur herrschte wieder einmal in der Mehrzweckhalle in Peterzell. Die Bürgerwehr hatte sich als Motto das närrische Jubiläum des Balls auf die Fahnen geschrieben – "44 Jahre Bürgerwehr Peterzell" – und das wurde im Programm konsequent durchgespielt.

St. Georgen-Peterzell. Tief im Archivkeller der Sängerhalle habe man gesucht und sei mit vielen Höhepunkten fündig geworden. So wies der am Ende geparkte musikalische Rückblick mit der Zeitmaschine etliche Highlights aus, so einen Jim Knopf mit Lukas oder auch die Drohung schlechthin – "Modern Talking". Doch das Beste war der Narrensamen, der den Blick in die Zukunft mit dem "Traumschiff Surprise" ermöglichte. Bedient wurde die Zeitmaschine von Jochen Kitiratschky und Heiko Friebe.

Nach Begrüßung durch Präsident Matthias Aberle führte Heiko Friebe durchs bunte Programm. Die Nesthexen, Weiherhexen und Gastgruppen aus Königsfeld hatten sich ebenfalls in der Mehrzweckhalle eingefunden.

Ein feines Programm aus 44 Jahren hatten die Bürgerwehrler zusammengestellt, das sogleich mit den Jüngsten begann. Eingeübt mit den 20 Kindern wurde der tolle Tanz von Janina Ganter, die vor der Bühne die Animation machte – auch bei der Zugabe. Einen schönen Farbtupfer bildete die "Dance Denomination" des TV Altoberndorf, die einen sehr körperintensiven Tanz zeigten – und eine tolle Zugabe. Den ersten Block schlossen die Musiker der "Schrottpäperer" Zell-Weierbach ab, die ein erstes mehr oder weniger musikalisches Ausrufezeichen setzten.

Danach ließ Andrea Lasko wie 1999 die "Schönheitskönigin von Schneutzelreuth" wieder auferstehen. Timo Krämer zeigte als Kasimir Timotov seinen aus dem Jahr 1998 stammenden Flohzirkus – natürlich mit neuen Flöhen, die Thor, Zeus und Paulinchen genannt wurden. Auf dem Hochseil und durch brennende Reifen sprangen die Artisten – und Paulinchen ließ sogar ihre Stimme ertönen.

Nach 13 Jahren sind die Tschannis wieder da

Nach 13 Jahren der Familienplanung wurde die "hauseigene" Tanzgruppe "Tschannis" reaktiviert – Claudia Schlipf hatte die Chorografie mit den Frauen eingeübt. Zwischen 17 und 63 Jahre seien die Mitglieder alt – und sie haben nichts verlernt. Sie durften erst nach einer Zugabe von der Bühne.

Dann kam wieder einmal der "Benji" Jochen Kitiratschky, der einen Rückblick auf seine 33jährige Büttenreden-Karriere gab. Da war der Blick auf das Peterzeller "Wirtschaftssterben" von einst mehreren Gaststätten war bereits 1991 keine mehr übrig. Auch der "Witzelblower" kam wieder zum Einsatz. Dazu stellte er fest, dass die Fasnet schon durch die vielen Vorschriften eine ernste Sach’ geworden sei – und als Höhepunkt habe man nun im Engele den Goaschtern auch noch den Wald geklaut.

Lydia und Meike Fichter ließen die "Ge-Fichter Schwister" wieder auferstehen und die Tanzgruppe "Apassiodanza" aus dem Turnverein der Bergstadt begeisterte die volle Halle ebenfalls aufs Feinste.

Die Stimmung wurde danach durch den Auftritt der Bergstadtfetzer in neue Höhen getrieben.

Nach der bereits genannten musikalischen Zeitreise begeisterte die Tanzgruppe Dance Devilz aus Furtwangen – obwohl mit der kleinen Formation vertreten, waren die Mädels wieder einmal ein Augenschmaus, die um eine Zulage nicht herumkamen. In diese absolute Hochphase hinein kam dann der Auftritt der "Bloos-Arsch", die im Eiltempo dafür sorgten, dass die Meute auf Tischen und Stühlen tanzten.

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