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St. Georgen Besucher dürfen an Maschinen arbeiten

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Philip Klein (links) erläutert die Funktionsweise einer von ihm und anderen Azubis konstruierten Sortieranlage. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder Bote

Einen abwechslungsreichen Abend hatten Jugendliche und deren Eltern beim zweiten von J.G. Weisser veranstalteten Ausbildungsinformationstag. Mitarbeiter und Azubis standen für Fragen parat, Besucher durften an Maschinen arbeiten.

St. Georgen. Der Ausbildungsinfotag sei eine ganz wichtige Sache, so Geschäftsführer Thorsten Rettich. Nicht nur aufgrund des Fachkräftemangels, sondern auch, weil Kunden Langlebigkeit, Qualität und pfiffige Ideen erwarten und die Produkte fundiertes Wissen erfordern. Das Heranziehen eigenen Nachwuchses sei auch wichtig, weil Bereiche wie Informatik, Mechanik und Elektronik immer mehr miteinander verschmelzen.

Im Eingangsbereich wartete ein Präsentationsfahrzeug der Metall- und Elektroindustrie auf Gäste. Dort gab es zum Beispiel das Modell einer Aufzugsteuerung oder eine CNC-Maschine, an der Besucher einen Würfel fräsen konnten.

Es gehe darum, jungen Menschen auf spielerischem Weg Berufe näher zu bringen, so Markus Sahler, Koordinator des Projekts in Südwestdeutschland. Immer dabei sind Wirtschaftspädagoge Jens Ademmer und Maschinenbauingenieur Wolfgang Turner, um Ausbildungen aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen zu können.

Unterschiedlichste Berufsbilder stellte J. G. Weisser in seinem Ausbildungszentrum von. Darunter zum Beispiel Industriekauffrau, Mechatroniker oder Elektroniker.

Gezeigt wurden Projekte, die die Azubis weitgehend selbst konstruiert hatten, beispielsweise ferngesteuerte Fahrzeugmodelle, bei denen 3D-Druck von Plastikteilen zum Einsatz kam. Vorgeführt wurde eine Sortieranlage, die wie das große Vorbild Kunststoff- und Metallteile per Sensoren unterscheiden und entsprechend zu bestimmten Ablageplätzen transportieren kann.

Andreas Hilpert, gewerblicher Ausbildungsleiter, betont die moderne Ausstattung, die Azubis zur Verfügung steht. So zum Beispiel ein Stecksystem, in dem elektronische Bauteile einfach miteinander kombiniert werden können, um komplexe Schaltungen aufzubauen.

Auf der Höhe der Zeit ist Weisser auch mit in Kooperation mit dem Schwarzwälder Boten beschafften Tablet-PCs für jeden Azubi. Die bieten neben der digitalen Zeitung ein Kommunikationssystem, über das Ausbilder beispielsweise Arbeitsabläufe und -pläne zur Verfügung stellen können. Trotz moderner Digitaltechnik kommen Azubis aber weiterhin mit grundlegenden Dingen wie Drehen oder Fräsen in Kontakt, so Hilpert.

Er weist darauf hin, dass die Berufe durchaus auch für Mädchen geeignet sind. Die Frauenquote steige immer weiter, im vergangenen Jahr seien unter den etwa zehn eingestellten Azubis sechs Mädchen gewesen.

Insgesamt gibt es derzeit etwa 50 Auszubildende. Bei der Suche danach geht das Unternehmen einen eigenen Weg. Die Noten stehen weniger im Vordergrund als der Mensch an sich. Den möchten die Ausbilder gern bei einem Praktikum kennenlernen. Dabei bieten sie auch Menschen eine Chance, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick in der Ausbildungswerkstatt erwartet – eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern zum Beispiel, die auf dem Weg zur Zerspanungsmechanikerin ist.

Manuel Drews ist seit kurzem Industriemechaniker und beeindruckte seine Familie mit den Ergebnissen seiner Ausbildung. Er lobt die sehr abwechslungsreiche Zeit. Unterschiedliche Projekte vermittelten eine große Bandbreite an Wissen. Echt angenehm sei, dass es viele junge Ausbilder gebe. Er könne sich nicht beschweren und denke gerne an die Zeit zurück.

 
 

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Nadine Klossek

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