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St. Georgen Robert-Gerwig-Schule ist für Förderpreis nominiert

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Mit diesen sechs Zeitungsseiten haben die damaligen Achtklässler der Robert-Gerwig-Schule Anfang des Jahres im Rahmen des Zisch-Projektes für Aufsehen gesorgt.Foto: Schwinghammer Foto: Schwarzwälder Bote

Von Nadine Klossek-Lais

Die Achtklässler der RGS haben im vergangenen Schuljahr viel Zeit und Energie in eine Brandschutz-Serie gesteckt. Nun haben sie das Projekt für den Förderpreis Helfende Hand eingereicht. Auch St. Georgener können mithelfen, dass die Nominierung im Dezember von einem Preis gekrönt wird.

St. Georgen. "And the Oscar goes to..." Die bekannten Worte, die Jahr für Jahr bei der Verleihung des wichtigsten Filmpreises im Dolby Theatre in Hollywood der Verkündung der Gewinner vorangehen, wird die Robert-Gerwig-Schule (RGS) naturgemäß nicht hören. Doch irgendwie fühle sich diese Nominierung doch ähnlich glamourös an, erzählt Silke Schwinghammer. Denn ihre Klasse hat es in der Kategorie "Unterstützung des Ehrenamts" des Förderpreises Helfende Hand unter die besten fünf Einsendungen geschafft.

266 Bewerbungen werden von einer Fachjury bewertet

Besagter Preis wird vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) vergeben. 266 Bewerbungen gingen ein, die von einer Fachjury bewertet wurden. Angesichts dieser stattlichen Zahl ist verständlich, warum Schwinghammer den Vergleich zum Oscar zieht – wenngleich die Mitteilung eher unspektakulär ausfiel.

"Es war ein simpler Anruf durch das Bundesamt für Katastrophenschutz", rekapituliert Schwinghammer, wie die Nachricht über die Nominierung von Bonn in St. Georgen eintraf. Überrascht und glücklich war sie dennoch. "Eigentlich war das Projekt für uns schon abgeschlossen, wir haben gesagt, wir versuchen es einfach."

Doch mit was genau hat sich die RGS überhaupt beworben? An dieser Stelle kommt unsere Zeitung ins Spiel, die eine nicht unwichtige Rolle gespielt hat. Denn Schwinghammer und ihre Schüler nahmen am Projekt Zeitung in der Schule, kurz Zisch, teil, das der Schwarzwälder Bote gemeinsam mit der Agentur Pro Media Wolff und in Kooperation mit der Sparkasse Schwarzwald-Baar anbietet.

Die Schüler beschäftigten sich im Zuge dessen mit dem Medium Tageszeitung, recherchierten und schrieben eigene Artikel. Das Ergebnisse konnte sich sehen lassen: 16 Beiträge wurden auf sechs Sonderseiten im Schwarzwälder Boten veröffentlicht. Hinzu kam eine Ausstellung im Edeka-Markt sowie die Erstellung einer eigenen Broschüre zum Thema Brandschutz, da dieses bei allen Beiträgen im Fokus stand.

An dieser Stelle knüpft auch die Bewertung an, warum es die Schule unter die Nominierten beim BMI-Förderpreis geschafft hat. "Die Schülerinnen und Schüler leisteten im Rahmen ihrer Brandschutzwoche mit Hilfe der Feuerwehr und der lokalen Presse beste Aufklärungsarbeit zum Thema Brandschutz", heißt es vonseiten der Behörde. "Der Bevölkerungsschutz wurde großartig und ehrenamtlich unterstützt, indem die Menschen in St. Georgen jetzt mehr über die Gefahren von Feuer wissen und sich insbesondere Kinder und Jugendliche zum ersten Mal mit dem Thema auseinandersetzen konnten."

Publikumspreis ist mit einem Voting aufder Website verbunden

Für die Schüler war die Nominierung eine besonders große Überraschung, da sie von der Bewerbung laut Schwinghammer gar nichts wussten. Hintergrund der Verschwiegenheit sei gewesen, dass man bei einem anderen Wettbewerb, der über ein reines Publikumsvoting lief, nicht gewonnen hatte. "Da waren sie schon enttäuscht genug", meint die Klassenlehrerin.

Und wie fiel nun die Reaktion auf die gute Nachricht aus? "Die fanden es erstmal cool und wollten natürlich wissen, was es für einen Preis gibt." Tatsächlich ist dieser in der Kategorie Ehrenamt nur von ideelem Wert. "Ich finde es trotzdem gigantisch", meint sie angesichts der Nominierung. Immerhin sei Brandschutz ein wichtiges Thema, über das man immer wieder aufklären müsse.

Ob die St. Georgener Schüler mit ihrer Arbeit schlussendlich die Fachjury vollends überzeugen können, entscheidet sich Anfang Dezember. Während die Preisverleihung aufgrund von Corona in diesem Jahr nur digital stattfindet, können die Nominierten darauf hoffen, dass man im Jahr 2021 in Berlin nachträglich zur nächsten Preisverleihung anreisen darf.

"Jetzt heißt es Daumen drücken", betont Schwinghammer. Zusätzlich könne man im Internet für die Schüler eine Stimme hinterlassen, sodass diese eine Chance auf den Publikumspreis haben. Dann heißt es vielleicht gleich doppelt: "Und die Auszeichnung geht an... die Robert-Gerwig-Schule!"

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