Der Chef der linken Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, wird – wie schon 2017 – einer der beiden Spitzenkandidaten der Linkspartei im Bundestagswahlkampf. Foto: dpa/Michael Kappeler

Eine Doppelspitze aus der Parteivorsitzenden Janine Wissler und dem Fraktionschef Dietmar Bartsch soll die angeschlagene Linkspartei in den Bundestagswahlkampf führen.

Berlin - Der Linken geht es nicht gut. In den Umfragen rutscht die Partei kontinuierlich tiefer und dümpelt zur Zeit gerade noch oberhalb der Sechs-Prozent-Marke. Das hat mehrere Gründe. Dass Sahra Wagenknecht mal wieder medienwirksam verbreitet hat, was sie vom gesamten Kurs der Partei hält, der ihr als Abkehr von der klassischen Verteilungsfrage erscheint, ist ein Faktor. Dazu kommt, dass die Wahl der neuen Doppelspitze im Parteivorsitz für keinen Aufbruch gesorgt hat. Das wiederum liegt auch daran, dass Susanne Henning-Wellsow, die Hoffnungsträgerin der regierungsorientierten Partei-Pragmatiker, im Amt als Co-Vorsitzende mit ihrer neuen Funktion noch merklich fremdelt. Erste Talkshow-Auftritte gerieten zum Reinfall, weil sie einige grundlegende Fakten über Steuersätze oder Auslandseinsätze der Bundeswehr einfach nicht parat hatte.

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