Den Spielern der WBG Villingen-Schwenningen – hier Felix Gässler (rechts) – macht die Zwangspause zu schaffen.Foto: Roger Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Wasserball: WBG Villingen-Schwenningen erlebt schwierige Monate / Letzte Partie ist fast ein Jahr her

Weiter Unklarheit herrscht aktuell über den Start der einzelnen Spielrunden. Auch bei den Verbandsliga-Wasserballern der WBG Villingen-Schwenningen liegt nicht nur angesichts der aktuell herrschenden Temperaturen alles auf Eis.

Vom Verband gibt es lediglich die Information, dass man sich verständlicherweise erst weiter mit dem Thema beschäftigen kann, wenn die Bädersituation geklärt ist. Das Problem für die Wasserballer: Die Öffnung der Hallenbäder wird in Sachen Lockerungen bei sinkenden Inzidenzzahlen wohl nicht ganz oben auf der Prioritäten-Liste stehen.

Harte Geduldsprobe für die WBG-Spieler

Für die Wasserballer bedeutet dies momentan sportlich gesehen eine harte Geduldsprobe. "Wenn man gewohnt ist, sich mit Schwimmen und Balltechnik im Wasser fit zu halten, dann fällt es einem sehr schwer, plötzlich auf Laufeinheiten oder Kraft- und Ausdauertraining im heimischen Wohnzimmer umzustellen", berichtet WBG-Kapitän Marius Wagner zur aktuellen Trainingssituation.

Die Verbandsliga-Runde wäre eigentlich bereits im November 2020 angelaufen, somit wäre die WBG-VS aktuell mitten im Spielbetrieb. "Man kann momentan lediglich sagen, dass wenn nicht spätestens im Mai der Spielbetrieb wiederaufgenommen wird – und selbst dann lediglich mit einer einfachen Runde – dies wohl das Aus für die Saison 2020/21 bedeuten würde", vermutet Wagner.

Selbst im Falle eines stattfindenden Spielbetriebes wird es in dieser Saison keine Auf- oder Absteiger geben.

Ihre letzte Partie vor der monatelangen Zwangspause absolvierten die WBG-Wasserballer am 11. März 2020. "Es ist schon hart, fast ein Jahr lang kein Spiel bestreiten zu dürfen", betont der Kapitän der Doppelstädter.

Wenn die Politik grünes Licht für die Öffnung der Bäder geben sollte, benötigen die Wasserballer natürlich zunächst Zeit, um wieder in den nötigen Rhythmus zu kommen. Auch die Planungen für das internationale Wasserball-Turnier im Villinger Hallenbad, den Tacke-Pokal, sind momentan ausgesetzt. Die Traditionsveranstaltung mit ihrer 35-jährigen Geschichte soll zwar erst im Oktober ausgetragen werden, doch in den kommenden Monaten sollten eigentlich die Einladungen an die Mannschaften rausgehen.

Der Tacke-Pokal hatte – erstmalig in der Geschichte des Wasserball-Turniers – im vergangenen Oktober aufgrund der Pandemie abgesagt werden.

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