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Sonstige Erst Schnitzel, dann Davis-Cup

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Hatte im Schwarzwald viel Spaß: Dominik Koepfer besuchte erst seinen Heimatverein TC BW Villingen (links). Danach freute sich der Furtwanger über den 6:1-Derbysieg der Schwenninger Wild Wings gegen Mannheim in der Helios-Arena (Hintergrund). Fotos: Müller, Eibner, Rojas; Collage: Benz Foto: Schwarzwälder Bote

Die Nachricht erreichte ihn während seines Heimaturlaubs in Furtwangen: Dominik Koepfer wird bei der Davis-Cup-Endrunde in Madrid erstmals die deutschen Farben vertreten. "Das ist cool und eine große Ehre für mich", betont der 25-Jährige.

Chillen im Schwarzwald

Ausspannen mit der Familie und Freunden, eine Visite bei seinen früheren Teamkollegen des TC BW Villingen ("Dort bin ich eigentlich fast immer, wenn ich in der Gegend bin") oder ein Besuch der Helios-Arena, um den 6:1-Derbysieg der Schwenninger Wild Wings gegen Mannheim ("Das war ein tolles Spiel. Ich hoffe, die Wild Wings machen so weiter") mitzuerleben. Dominik Koepfer genoss die vergangenen beiden Wochen im Schwarzwald so richtig. "Ich konnte einfach chillen", durfte dabei auch das eine oder andere Schnitzel nicht fehlen. "Die gibt es in Tampa, wo ich wohne, zwar auch. Doch hier schmecken die Schnitzel einfach besser", ließ es sich der 86. der ATP-Weltrangliste bei den Eltern oder in Furtwanger Restaurants so richtig schmecken.

Der nächste Schritt

Koepfer konnte nach anstrengenden Wochen in Asien also den Akku wieder aufladen. Zwar kam der US-Open-Achtelfinalist in Zhuhai, Peking und Schanghai nicht über die erste Hauptrunde hinaus, doch für den 25-Jährigen waren die drei Turniere in China eine wichtige Erfahrung. "Ich muss mich noch etwas daran gewöhnen, dass ich bei jedem Turnier gegen Top-30- oder Top-40-Spieler antrete", gibt der frühere Spieler des TC BW Villingen zu. "Aber das wird schon", erinnert sich Koepfer an die Zeiten, als er noch überwiegend auf der drittklassigen Future-Tour unterwegs war und sich erst einmal an das Niveau der höherklassigen Challenger-Serie einstellen musste. "Und nun werde ich kommenden Jahr erstmals komplett die ATP-Turniere bestreiten", freut sich Koepfer auf diese neue Herausforderung.

Das Ziel für 2020

Dabei weiß der Furtwanger, dass er sich in einigen Bereichen noch verbessern muss, will er sein Ziel für 2020­ – am Ende des kommenden Jahres soll ein Platz unter den Top 50 der Welt stehen – erreichen. "Gerade am Aufschlag kann ich noch arbeiten. Auch die Vorhand kann ich noch verbessern. Und in Sachen Fitness kann man immer etwas tun", freut sich Koepfer schon jetzt auf die Rückkehr nach Florida, wo für ihn ab Ende der Woche die drei Wochen lange Vorbereitung auf die Davis-Cup-Endrunde beginnt.

Die Davis-Cup-Endrunde

Von Tampa aus wird der Furtwanger nach Madrid fliegen, um Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann und seine Teamkollegen zu treffen. "Ich freue mich extrem darauf, erstmals dabei zu sein. Ich denke, dass wir in unseren Gruppenspielen gegen Argentinien (20. November) und Chile (21. November) bestehen können, wenn es auch nicht einfach wird", hofft Dominik Koepfer nicht nur auf den Viertelfinal-Einzug, sondern dann auf ein eventuelles Duell mit Gastgeber Spanien. "Das wäre natürlich unglaublich, in Madrid gegen Rafael Nadal und Co. zu spielen."

Die Australian Open

Nach der Davis-Cup-Endrunde wird sich Koepfer wieder auf in Richtung Florida machen. "Dann beginnt schon wieder die Vorbereitung auf die Australian Open", weiß der Furtwanger aber noch nicht, welche Vorbereitungsturniere er mit Blick auf den ersten Grand Slam des Jahres 2020 spielen wird. Dass die wichtigsten Turniere ihm liegen, hat der 25-Jährige ja zuletzt eindrucksvoll bei den US-Open bewiesen.

  Nadal ist dabei Im Gegensatz zu Alexander Zverev, der Nummer 1 Deutschlands, werden die beiden Top-Stars Novak Djokovic und Rafael Nadal bei der Davis-Cup-Endrunde in Madrid aufschlagen. Der Weltranglisten-Erste Djokovic führt das Aufgebot der Serben an, die bei der Veranstaltung vom 18. bis 24. November in Gruppe A auf Frankreich und Japan treffen. Die Spanier mit dem Ranglisten-Zweiten Nadal an der Spitze bekommen es in Gruppe B mit Kroatien und den stark einzuschätzenden Russen zu tun, die auf Schanghai-Sieger Daniil Medwedew und Karen Chatschanow setzen. Deutschland geht mit drei Debütanten in die Partien der Gruppe C gegen Argentinien und Chile.

  Das deutsche Aufgebot

Teamchef Michael Kohlmann berief Senkrechtstarter Dominik Koepfer und die Doppelspezialisten Kevin Krawietz und Andreas Mies in sein Aufgebot. Zum DTB-Team gehören darüber hinaus Jan-Lennard Struff und Routinier Philipp Kohlschreiber. Zverev hatte von Anfang an betont, für die Davis-Cup-Endrunde nicht zur Verfügung zu stehen.

  Neues Format

Der Davis Cup wird erstmals in einem neuen Format ausgetragen. 18 Mannschaften kämpfen in Madrid um den Titel. Zunächst wird in sechs Dreier-Gruppen, danach im K.o.-System gespielt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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