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Sonstige Dank Plexiglasgestellen kann auch ohne Maske gespielt werden

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Höchste Konzentration gefordert: Tim Wälde (Dornstetten/Pfalzgrafenweiler) gegen Jonas Küstermann (Egenhausen/rechts). Foto: Lindörfer Foto: Schwarzwälder Bote

Das traditionelle Anker-Schachturnier in Simmersfeld fand am Wochenende schon zum 53. Mal statt, und doch war manches anders als früher. Die Corona-Pandemie machte es nötig. Strenge Hygiene-Auflagen galt es zu erfüllen, um die Einwilligung von Bürgermeister Stoll, zuständig für das Ordnungsamt in Simmersfeld, zu erhalten.

Am Spielmodus von früher wurde von den Veranstaltern nichts geändert. Die Teilnehmer wurden nach Spielstärke in Leistungsgruppen aufgeteilt, davon drei Sechser- und eine Achter-Gruppe, es spielte jeder gegen jeden. Nur in der Achter-Gruppe entfielen die Runden 6 und 7. Pokale gab es für alle Gruppensieger, Sachpreise für die obere Hälfte der Platzierten.

Sieger in der 1. Gruppe wurde der erst 13-jährige Colin Ensslinger aus Schwaigern bei Heilbronn mit starken vier Punkten aus fünf Partien und einer überzeugenden Leistung. Seine Partie gegen den Zweitplatzierten Holger Lassahn (Lindau) endete nach sehenswertem Verlauf mit einer Remiskombination und Dauerschach. Für die anstehende deutsche Jugendmeisterschaft erscheint Ensslinger jedenfalls bestens vorbereitet. Dritter dieser Gruppe wurde Peter Goldinger (SC Dornstetten/Pfalzgrafenweiler).

In Gruppe 2 siegten punktgleich Yanick Kemper (Ludwigshafen) und Louis Wunsch (Kuppenheim) vor Thomas Schneider, der für die Schachfreunde Oberreichenbach spielt. In Gruppe 3 und 4 kamen die Pokalsieger zur Freude von Turnierleiter und Schiedsrichter Klaus Lindörfer aus der Region. Lukas Heberle (SC Dornstetten/Pfalzgrafenweiler) gewann sehr überzeugend die Gruppe 3, während Jonas Küstermann aus Egenhausen, der für die Schachfreunde Simmersfeld spielt, in Gruppe 4 vorne landete.

Weniger Teilnehmer

Alle Turniere im vergangenen halben Jahr wurden abgesagt, die Verbandsrunde für die Vereinsmannschaften 2020/21 ist schon jetzt vollständig gestrichen. Selbst das WM-Turnier in Russland war kurzfristig abgebrochen worden, damit die Spieler die letzten Flieger nach Hause noch erreichen konnten.

Auch das Turnier in Simmersfeld musste kräftig abgespeckt werden. Anstatt wie früher mehr als 70 Teilnehmer waren nur noch 26 zugelassen, um die Abstandsregeln im Ankersaal einhalten zu können. Zwischen den Spielern wurden Plexiglasgestelle auf das Schachbrett gestellt, daher konnten beim Spielen die Masken abgenommen werden. Diese Gestelle waren kurzentschlossen von den Simmersfelder Tüftlern Kurt Rapp und Frank Seitz eigens für den Schachverein entworfen und angefertigt worden. Bereits jetzt haben daran Schachkreise ihr Interesse angemeldet.

Das Handwerkszeug – Brett, Figuren und Schachuhren – wurde vor jeder neuen Partie desinfiziert. Der Wirt, der Turnierleiter und die Spieler taten alles dafür, um nach der langen Abstinenz eine gute Stimmung und Spielfreude aufzubauen. So sind in Simmersfeld bereits jetzt wieder nach dem gleichen Konzept Schachturniere für alle Altersklassen geplant: vom 12. bis 16. Oktober 2020 und am Faschingswochenende vom 12. bis 14. Februar 2021, mit mindestens 18 und höchstens 26 Teilnehmern.

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