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Singen Einkaufstourismus der Schweizer nimmt zu

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Singen - Der starke Schweizer Franken und die Mehrwertsteuerrückerstattung ziehen immer mehr Eidgenossen zum Einkaufsbummel in die deutsche Grenzregion. Während beim deutschen Handel und der Gastronomie die Freude groß ist, müssen die Zöllner immer mehr dafür arbeiten. Wurden im Jahr 2011 7,14 Millionen Ausfuhrkassenzettel zur Mehrwertsteuerrückerstattung abgestempelt, waren es im vergangenen Jahr 8,77 Millionen zwischen dem Bodensee und dem Kreis Waldshut.

Der Singener Zoll-Chef Udo Kohlschreiber erklärte bei der Jahresbilanzkonferenz, dass seine Mitarbeiter somit im Durchschnitt täglich 29.000 Ausfuhrscheine abstempeln mussten.

Die Singener Hauptzollverwaltung, die an der Schweizer EU-Außengrenze zwischen Bodensee und Bad Säckingen und dem nördlichen Hinterland in den Kreisen Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar mit 840 Beschäftigten und 14 Zollämtern tätig ist, hatte vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Insgesamt nahm das Hauptzollamt 2012 1,595 Milliarden Euro an Steuern ein.

Rückläufig sind dabei die erhobenen Zölle für die Europäische Gemeinschaft. Mit 34,6 Millionen lagen sie um rund vier Millionen niedriger. Die Einfuhrumsatzsteuer erhöhte sich um 18 Millionen auf rund 1,45 Milliarden Euro. Leicht erhöht haben sich mit 101,2 Millionen Euro auch die Verbrauchssteuern. Darunter fallen Steuern für Energie, Strom, Alkoholika oder Kaffee. Während die Biersteuer rückläufig ist, stieg die beim Branntwein um rund 40 Prozent an.

Der Rauschgift- oder Tabakschmuggel ist in Südbaden nach Angaben von Kohlschreiber kein brennendes Thema. Die Schwerpunkte lägen in den Regionen zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen. Auch in Sachen Waffen- und Sprengstoffschmuggel sei es ein unspektakuläres Jahr gewesen, so der Behördenleiter.

Im Reiseverkehr wurden laut Zoll insgesamt 251.600 Personen (2011: 238.850) kontrolliert. Zugenommen hat die Lastwagenabfertigung mit 1,8525 Millionen (plus 15.000). Festgenommen wurden an der Grenze 147 Personen. Bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung betrug die Schadensumme 4,4 Millionen Euro (2011: 3,9 Millionen).

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