Das Team der Wild Wings um Phil Hungerecker (vorne) hat die Fans in der Helios Arena in dieser Saison regelmäßig begeistert. Foto: Roland Sigwart

Die Schwenninger Wild Wings sind dramatisch im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gescheitert. Unser Leser Gottfried Schmidt hat dazu folgende Meinung.

Eines vorweg – Sport war in meinem ganzem Leben noch nie mein Ding. Hin und wieder etwas Fußball – mehr auch nicht. Zum wohl schnellsten Sport der Welt, dem Eishockey, hatte ich keinen Bezug, genau gesagt, bis vor kurzem. Nun hat die kleine, etwa 170 Gramm schwere Hartgummischeibe auch mich in ihren Bann gezogen.

 

Früher Qualitätsuhren, heute Eishockey

Vor Jahrzehnten machten unsere Qualitätsuhren Schwenningen deutschlandweit bekannt. Dieser Ruhm ist inzwischen leider verblasst. Nun sorgen unsere fantastischen Eishockeyspieler dafür, dass Schwenningen in Deutschland weiterhin ein Begriff ist – und auch bleiben wird.

Sie zaubern aber nicht nur auf dem Eis – sie sind auch ein Beispiel dafür, dass Sport verbindet. Genau das zeichnet sie aus und dafür sage ich als „Nichtsportler“ den Wild Wings von ganzem Herzen DANKE.

Ablenkung in schweren Zeiten

Klar wäre es schön gewesen, wenn sie um den Kampf der Meisterschaft weiterhin ein Wörtchen hätten mitreden können. Was soll’s – für mich steht trotz dem Ausscheiden fest: Die Wild Wings haben in den momentan schweren Zeiten sehr viel für die Gesellschaft getan – vielleicht mehr als unsere Politik.

Gottfried Schmidt, VS-Schwenningen

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