Der Schwenninger Kapitän Travis Turnbull (rechts) bejubelte bei seinem Comeback gleich einen Treffer.Foto: Roland Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Eishockey: Kristensen fällt vier Wochen aus / Sundblad steht kurz vor Verlängerung. Mit Video

Wild-Wings-Verteidiger Emil Kristensen fällt vier Wochen verletzt aus. Coach Niklas Sundblad und Co-Trainer Gunnar Leidborg stehen beim DEL-Klub aus Schwenningen derweil kurz vor ihrer Vertragsverlängerung.

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Schwenningens Verteidiger Emil Kristensen (Schulterverletzung) wird rund vier Wochen lang ausfallen. Wie Wild-Wings Manager Christof Kreutzer bestätigt, suchen die Neckarstädter aktuell aufgrund der nicht abreißenden Verletztenliste einen Verteidiger und einen Stürmer, wollen in dieser Woche noch Vollzug melden. "Aber es muss in beiden Fällen sofort passen", so Christof Kreutzer.

Auch Leidborg will bleiben

Coach Niklas Sundblad und auch Co-Trainer Gunnar Leidborg stehen kurz vor ihrer Vertragsverlängerung, wohl über eine neue Laufzeit von zwei Saisons. "Das stimmt. Es gibt zwar noch ein paar Details zu klären, aber die Tendenz ist klar, dass wir weiter zusammenarbeiten und die Wild Wings auch weiter entwickeln wollen", betonen Kreutzer und Niklas Sundblad übereinstimmend.

Wichtiger Heimsieg

"Wir sind in der Defensive stabil gestanden, obwohl Nürnberg einige Chancen hatte. Zudem haben wir die Fehler der Ice Tigers gut ausgenutzt", sprach Verteidiger Dylan Yeo von einem "runden Spiel" der Wild Wings. In der Tat: Schwenningen feierte gegen bemühte, aber im Torabschluss einfach derzeit extrem harmlose Franken einen verdienten 4:1-Heimsieg.

Dass – neben Yeo – auch Benedikt Brückner, Tyson Spink und Kapitän Travis Turnbull gegen das Südgruppen-Schlusslicht ihr Comeback feierten, machte der sichtlich zufriedene Niklas Sundblad als einen weiteren Grund für den achten Sieg im 16. Saisonspiel aus. "Dieser Erfolg wird uns auch ein gutes Gefühl für die nächsten Spiele geben", weiß der Schwede, dass bereits am Mittwochabend in Straubing die nächste Aufgabe für die Wild Wings wartet.

Lob für vierte Reihe

Zuvor gab es aber ein Sonderlob für die vierte Sturmreihe. Maximilian Hadraschek ("Der Sieg geht so schon in Ordnung"), David Cerny und Daniel Pfaffengut entlasten derzeit die Top-Blöcke nicht nur, sondern sie sorgen immer wieder für wichtige Treffer. "Die vierte Reihe hat zwei Tore erzielt. Darüber freue ich mich sehr. Es ist wichtig, dass alle Blöcke scoren können", verwies Sundblad auf eine Stärke der Wild Wings in der DEL-Saison 2020/21: die Ausgeglichenheit. Schon 16 Schwenninger bejubelten bisher Treffer, wobei Andreas Thuresson und Troy Bourke die interne Bestenliste mit jeweils sieben Toren anführen.

Klar ist aber auch, dass die Wild Wings am Sonntagabend wohl ohne Goalie Joacim Eriksson nicht wieder nach Punkten am direkten Play-off-Kontrahenten Augsburg vorbeigezogen wären. 40 Schüsse wehrte der 30-Jährige gegen die Ice Tigers ab, während der Nürnberger Torwart Niklas Treutle vier der 36 Torschüsse der Neckarstädter passieren ließ.

Dazu funktionierten nach der Rückkehr des Quartetts auch Über- und Unterzahlspiel wieder. In Sachen Special-Teams gehören die Wild Wings damit weiter zu den besten vier Mannschaften der gesamten DEL.

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