Insgesamt 3000 Teilnehmer hat die LSG Schwarzwald-Marathon Bräunlingen im Jahr 2019 gezählt. Die Verantwortlichen hoffen, diese Marke zumindest wieder zu erreichen. (Archivfoto) Foto: Müller

Aufatmen bei der LSG Schwarzwald-Marathon Bräunlingen: Der Verein freut sich, nach einem Jahr Pause, wieder auf die Laufveranstaltung im Oktober.

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Bräunlingen - Er hofft, die Rekordmarke aus dem Jahr 2019 zu überbieten, wie aus der Hauptversammlung hervorgegangen ist. Damals waren 3000 Sportler am Start.

Die Mitglieder blickten bei der Versammlung zunächst auf die Jahre 2019 und 2020 zurück. Die Corona-Pandemie machte dem Verein einen Strich durch die Rechnung, die Teilnehmerzahl aus dem Jahr 2019 zu übertreffen. In beiden Jahren hatten sich die Veranstalter um Marathonchef Frank Kliche etwas Neues ausgedacht: So sollten beispielsweise die Läufer mit dem Ringzug zum Marathon gebracht werden, und das kostenlos. Allerdings war das bereits 2019 wegen einer Baustelle auf der Zugstrecke nicht möglich. Damit wollte der Verein der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Auch für die Nutzung von Einweggeschirr für die zahlreichen Besucher sollte eine andere Lösung gefunden werden.

Umsatzeinbußen

Nun soll im Oktober wieder ein Startschuss fallen. Der Verein ist froh darüber, dass die Sponsoren den Bräunlingern die Treue gehalten haben. Allerdings müssen sie in diesem Jahr durch Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Pandemie ihr Engagement etwas zurückschrauben, wie es in der Versammlung hieß. Das Laufsportspektakel ist aktuell für das Wochenende des 9. und 10. Oktober terminiert. Die Veranstalter müssen noch den Ablauf mit einem Hygienekonzept abstimmen und prüfen. Das betrifft die Nutzung der Stadthalle inklusive der Marathonmesse. Zudem steht der komplette Samstag als Wettkampftag mit den Schülerläufen, den Nordic Walkern und den Zehn-Kilometer-Läufern auf dem Prüfstand. Derzeit ist unklar, ob Nachmeldungen am Marathonsonntag zugelassen werden können.

Ebenfalls zu klären ist die Ausgabe von offenen Getränke und Verpflegung auf der Strecke. Des Weiteren wissen die Ausrichter noch nicht, ob Siegerehrungen möglich sein werden. Sicher gilt, dass Startunterlagen verschickt und nicht persönlich überreicht werden. Dreh- und Angelpunkt mit den höchsten Auflagen wird der Start- und Zielbereich sein. Geplant sind Starts in Dreiergruppen im Abstand von 15 bis 20 Sekunden. So würde sich der Startzeitraum von 9 bis 12 Uhr erstrecken, das hängt allerdings von der Starterzahl ab. Um die Veranstaltung mit einer schwarzen Null zu stemmen, benötigt den die Veranstalter 1200 Halb- und 400 Marathonläufer. Der Zielkanal wird dann von den Startern getrennt, diese laufen im Zielbereich ein, kommen in eine spezielle Zone, werden verpflegt und müssen dann das Gelände über den Parkplatz verlassen. Der Verein will im August ein Auge auf die Anmeldezahlen werfen: Sollten zu wenige Sportler an der Laufveranstaltung teilnehmen wollen, wollen die Verantwortlichen noch mal neu denken. Ihnen ist klar, dass sie derzeit mit einem vorläufigen Konzept die Planung betreiben. Je nach Verlauf der Pandemie könnte es sich rasch wieder ändern.

Verein will Kosten sparen

Bei den Wahlen wurde Frank Kliche für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Peter Futter bleibt ein weiteres Jahr Vizevorsitzender.

Die Mitglieder haben Marco Kopp zum Kassierer gewählt, er tauschte sein Amt mit der neuen Schriftführerin Sabine Würth. Abteilungsleiterin Sport wurde Julia Krause. Gerold Paar zeichnet weiter verantwortlich für die Strecke. Zuständig für die Verpflegung bleibt Hanjo Kollmer. Neu ins Amt der Abteilungsleitung Anmeldung kommt Jennifer Parnak.

Der Verein LSG Schwarzwald-Marathon Bräunlingen will Kosten sparen. So hat er entschieden, die Auflage der gedruckten Flugblätter für die Sportveranstaltung zu verringern. Durch Veröffentlichungen im Internet und über soziale Netzwerke sehen die Verantwortlichen großes Einsparpotenzial. In diesem Jahr hat der Verein sogar komplett auf den Druck verzichtet, denn aufgrund der Pandemie gab es keine Marathonmessen, an denen er für die Bräunlinger Laufveranstaltung die Werbetrommel hätte rühren können.

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