Ein Zaun sorgt dafür, dass das Calwer Schwanenpaar in Ruhe brüten kann. Foto: Markus Kugel

Kriminelle Schwäne an der Nagold, oder warum mussten sie hinter Gitter? Hier gibt es die Antwort.

Seit einigen Tagen befindet sich das Calwer Schwanenpaar, das an der Nagold lebt, hinter einem Bauzaun. Haben sie sich schlecht benommen? Nein, es ist Brutzeit. Inzwischen weisen auch Schilder vor Ort darauf hin. Zu lesen ist dort: „Brütender Schwan. Bitte nicht füttern. Abstand halten“.

 

Zum Schutz von Mensch und Schwan

Stefanie Schweigert, Sprecherin der Stadt Calw, erklärt die Maßnahme auf Nachfrage genauer. „So war es im letzten Jahr auch schon. Wenn das Gelege da ist, dann wird der Schwan meistens auch, wie alle anderen Tiere, etwas aggressiver und verteidigt sein Nest.“ Der Zaun diene also zum einen dem Schutz, zum anderen solle er Passanten daran erinnern, Rücksicht zu nehmen.

Schwaneneier: Inzwischen ist schon der Nachwuchs in Sicht. Foto: Markus Kugel

„Bisher gibt es aber noch kein Gelege“, berichtete Sie am vergangen Mittwoch noch. Am Freitagnachmittag dann das Wunder: Es gibt zwei frische Schwaneneier im provisorischen Gehege!

Dabei ist es, als sei es gestern gewesen, dass die letzten Küken des Schwanenpaars flügge geworden sind.