Sibylle Weißer (links) und Heide Pfaff präsentieren Puppen des Kasperletheaters. Foto: Hezel

Für die Bürgervereinigung Rosswald verlief das Jahr 2023 ganz traditionell, wie die Vorsitzenden im 13. Türchen des Schramberger Adventskalenders erläutern. Doch eine Tradition steht noch an.

Dieses Jahr sei im Vergleich zu den Coronajahren „richtig viel passiert“, erklärt Heide Pfaff, Vorsitzende der Bürgervereinigung Rosswald im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Vereinigung habe feste Programmpunkte die, falls möglich, regelmäßig stattfinden. So findet am ersten Sonntag eines Monats ein Stammtisch statt, in wechselnden Lokalen.

 

Höhepunkt, auch in diesem Jahr, da sind sich Pfaff und die stellvertretende Vorsitzende Sibylle Weißer einig, war die Fasnet. „Da sind wir unterwegs am Sonntagabend und auch beim Umzug sind wir jedes Jahr aktiv dabei mit einer Musikgruppe und einer Hexengruppe“, berichtet Pfaff.

Den Kindern wird einiges geboten

Positiv heben Weißer und Pfaff die große Kinderzahl im Verein hervor. Pfaff erläutert: „Wir haben lange Jahre gehabt, wo es gar keine Kinder gab und das ist jetzt wieder super. Wir haben 24 Kinder im Verein und 92 Erwachsene.“ Aus diesem Grund dürfen die Kinder beim Jahresprogramm auch nicht zu kurz kommen.

Freuen durften sich die Kinder auch dieses Jahr wieder auf das Kasperletheater, das stets als Jahresabschluss vor dem Nikolaustag stattfindet. Das Rosswaldkasperle hat eine lange Tradition, berichten die Vorsitzenden. „Das gab es schon zu meiner Kindheit“, erklärt Weißer. 

Seit ein paar Jahren werde zudem im Frühjahr ein Kinderübernachtungsevent veranstaltet. Zum zweiten Mal fand dieses auf dem „Lindenbüble“ statt, ein Wanderheim des Schwarzwaldvereins St. Georgen. Dabei gab es Aktionen und Spiele für die Kinder und ein abendliches Grillen. Ein weiteres Event für die Kinder war das jährliche Sommergrillen.

Traditionelle Blasmusik an Heiligabend

Mehr für die Erwachsenen sei dann die Herbstwanderung gewesen, teilt Pfaff mit. Mit Kindern und Erwachsenen wurde das Kilbesingen durchgeführt, ebenfalls im Herbst, mit anschließender Einkehr in einer Wirtschaft. Im November werde regelmäßig das Frauenkaffee veranstaltet. Die Frauen treffen sich zum Kaffeetrinken und Spielen. An Heiligabend wird dann traditionell nachmittags Blasmusik gespielt.

Das vorläufige Fazit der stellvertretenden Vorsitzenden: „Es hat alles so weit funktioniert.“ Mit wohl einer Ausnahme: die traditionelle Hockete musste 2023 ausbleiben. Der Grund: Waldbrandgefahr.

Kein Glühweinwagen

Die genannten Programmpunkte seien auch für das kommende Jahr geplant, berichten die Vorsitzenden. Mit einem Unterschied: im nächsten Jahr werde es zur Fasnet keinen Glühweinwagen geben. Dieser sei nämlich defekt.

Für das kommende Jahr wünscht sich Pfaff, dass die Mitglieder „bei der Stange bleiben und auch mitmachen.“ Es sei toll, wenn die Mitglieder einem kleinen Verein treu bleiben.