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Schramberg Wie macht man’s digital?

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Zu Vortrag und Austausch kommen etwa 25 Unternehmer, aber auch Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr (rechts). Foto: ©Kleinert/Pixl/Hüfingen Foto: Schwarzwälder Bote

25 Schramberger Unternehmer haben sich am Freitagmorgen getroffen, um sich darüber zu informieren, wie sie ihr Geschäftsmodell in Bezug auf die Digitalisierung weiterentwickeln beziehungsweise vorantreiben können.

Schramberg. "Es waren Vertreter hier aus der Industrie, dem Gastgewerbe oder dem Dienstleistungssektor – alle Branchen waren vertreten", zeigt sich Philipp Hilsenbek, Geschäftsbereichleiter Standortpolitik bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, zufrieden mit der Teilnahme am Unternehmerfrühstück, das im Gewerbepark H.A.U. in den Räumen von "Vritz – Virtuelle Welten" stattgefunden hat.

Für das Thema "Geschäftsentwicklung im Bereich Digitales" gebe es derzeit großes Interesse, erklärt er, warum die IHK die Veranstaltung gemeinsam mit dem HGV Schramberg sowie der Stadt umgesetzt hat. Es war die fünfte Veranstaltung dieser Art der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg im Jahr 2020. Und das vorhandene Grundinteresse sei natürlich mit dem Corona-Lockdown und der damit verbundenen, teils erzwungenen Digitalisierung mancher Geschäftsbereiche größer geworden, erklärt er.

Diese Erfahrung hat auch Uli Winterhalter, Geschäftsführer der im selben H.A.U.-Gebäude befindlichen "Sportfabrik" gemacht, die seinerzeit wie andere Fitnessstudios quasi spontan auf Onlinekurse umstellen musste. "Es war sehr interessant zu sehen, in welche Richtung es digital gehen kann. Auch, dass es staatliche Fördermittel gibt, war mir so gar nicht bewusst", zieht er ein positives Fazit.

"Im heutigen Themenbereich geht es um die Fragen, wie Kunden erreicht werden können, wie im täglichen Geschäft effizient gearbeitet werden kann und wo Finanzierungsmöglichkeiten bestehen", fuhr Hilsenbek mit dem inhaltlichen Gerüst für die Veranstaltung fort. Das brachte den Gästen Referent Steffen Hoss, Digitalisierungsberater für E-Marketing und Inhaber der onetop GmbH in St. Georgen, näher. "Es gibt ein großes Potenzial, die Wirtschaftsleistung in der Region wieder voranzutreiben, wenn sich die Unternehmen vernetzen", ist Hoss sich sicher.

Kirsten Moosmann vom HGV sieht ebenfalls viel Potenzial im Netz: "Es ist schwer, mit einer solchen Veranstaltung alle Bereiche abzudecken. Aber das heutige Thema spricht auch den lokalen Einzelhandel oder Gastronomen an. Für diese ist es wichtig, vor allem um für jüngere Menschen im Internet sichtbar zu sein, die aus der Region kommen."

Der Veranstaltungsort, so Hilsenbek, sei von Manuela Klausmann vom HGV vorgeschlagen worden ("Diesen neuen Betrieb müsst ihr gesehen haben") – und auch die städtische Abteilungsleiterin Tourismus und Marketing, Ayline Schirling, betonte, dass dieser gut zum Thema passe: "Die Technik mit den VR-Brillen ist nicht nur ›fürs Spielen‹ interessant. Ein Architekt könnte hier digital ganze Entwürfe vorführen", gibt sie ein Beispiel. Auch sie ist sich sicher: "Das Thema Digitalisierung wird gerade bei der jungen Generation wichtiger. Da dürfen wir in Schramberg nicht abgehängt werden."

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