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Schramberg Von Schreiner bis Bankkaufmann

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Azubi Daniel Moosmann von Schneider Schreibgeräte führt eine Sortieranlage vor. Foto: Schwarzwälder Bote

"Wer die Wahl hat, hat die Qual" lautet ein Sprichwort. Was genau das bedeutet, dürfte den meisten Schülern wohl erstmals am Ende der Schulzeit bewusst werden – dann, wenn es darum geht, den passenden Beruf zu wählen.

Schramberg. Die Gelegenheit, mehr über verschiedene Berufe und Ausbildungsformate zu lernen und mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen, bot sich den Schülern der Klassen 7 bis 10 der Erhard-Junghans-Schule beim Berufsinformationstagtag.

35 Unternehmen, Behörden und Schulen waren der Einladung gefolgt und stellten den Jugendlichen ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor. Berufsorientierung, so machte Schulleiter Jörg Hezel in der Begrüßung der Unternehmensvertreter deutlich, spiele an der Erhard-Junghans-Schule eine wichtige Rolle.

Auch Oberbürgermeister Thomas Herzog betonte die wichtige Rolle, die Schule n– und die Stadt als Schulträger – in dieser Hinsicht spielten. Der Berufsinformationstag biete ausgezeichnete Möglichkeiten und stelle sowohl für die Jugendlichen als auch Unternehmen eine gute Ergänzung zu großen Berufsinformationsmessen dar.

Roman Murr, Ausbildungsbotschafter der Handwerkskammer Konstanz, appellierte an Schüler und Unternehmen, sich die Chance zur Kontaktaufnahme nicht entgehen zu lassen.

Die Bandbreite der vorgestellten Berufe war groß und reichte von sozialen Berufsbildern wie Heilerziehungspfleger über kaufmännische Berufe wie Bankkaufmann oder Versicherungsfachangestellter bis technischen Berufe wie Zerspanungsmechaniker oder Fachinformatiker bis hin zu klassischen Handwerksberufen wie Schreiner oder Schornsteinfeger. Auch Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr stellten sich als mögliche Arbeitgeber vor, ebenso wie weiterführende Schulen der Region.

Schülern wurde so die Möglichkeit geboten, sich einerseits genauer über Berufe zu informieren, die ihren Interessen entsprachen – andererseits aber auch über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich mit Ausbildungsmöglichkeiten zu befassen, über die man bislang wenig nachgedacht hatte. So stand auf dem Anmeldeformular von Siebtklässlerin Anusha beispielsweise neben "Logopädie" auch die Infoveranstaltung über Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe. Ihre Tischnachbarin aus der Infoveranstaltung von Logopädin Anna Katharina Seckinger hingegen zog es danach zunächst zur Inforunde über Werkzeugmechanik und Mechatronik von Schneider Schreibtechnik und dann zur Bundespolizei – beide wollen übrigens eigentlich Medizin studieren.

"Gerade Arbeitgeber wie Bundeswehr oder Feuerwehr, bei denen man in der Regel nicht einfach so mal ein Praktikum machen kann, sind sehr beliebt", erzählte Nicole Marte-Nick, die den Berufsinformationstag organisiert hat, "da wird es dann manchmal schon eng im Raum".

Über mangelndes Interesse konnten sich allerdings auch die anderen Arbeitgeber nicht beschweren – die Schüler der Erhard-Junghans-Schule nahmen die ihnen gebotene Chance gerne an und "schnupperten" in verschiedene Berufsfelder hinein.

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