Gehwegparken und Parkplatzmangel ist Schramberg ein Problem. (Symbolfoto) Foto: bilanol – stock.adobe.com

Schramberger sehen Problem bei zu wenigen Parkplätzen. Höhere Strafen gefordert. Mit Video

Region - Gehwegparker müssen in Zukunft mehr zahlen. Das fordert der Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), denn Falschparker sind für Städte ein großes Problem. Sie stellen ihre Fahrzeuge auf Gehwege und gefährden so Fußgänger. Das Ministerium fordert nun Städte auf, dagegen verstärkt vorzugehen, sodass Mütter mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollator nicht mehr auf die Straße ausweichen müssen.

Wer auf Geh- und Radwegen parkt, muss derzeit zwischen 20 und 35 Euro zahlen, je nach Dauer und Behinderung. Das ist aus Sicht von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) viel zu wenig, auch im europäischen Vergleich. Er hat die Bundesregierung deshalb aufgefordert, die Höhe bei verkehrsgefährdendem Verhalten anzupassen. Falschparker über den Geldbeutel zur Räson zu bringen, findet auch der Verkehrsclub ACE in Ordnung: "Denn Straßen und Parkraum sind für alle Verkehrsteilnehmer da."

Auch in Schramberg erzählen Passanten von Problemen mit Gehwegparkern. Gleichzeitig wird aber auch betont, dass mehr Parkplätze zur Verfügung gestellt werden sollten. Eine ältere Dame erzählt im Gespräch, dass sie das Problem darin sieht, dass viele zu faul seien, auch bei kleinen Strecken. Sie würden am liebsten mit dem Auto in den Laden fahren.

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