Von Edgar Reutter

Von Edgar Reutter

Nach dem unrühmlichen Abgang des einzigen "Rathaus-Profis" aus Herbertingen im Bewerber-Trio um den OB-Sessel macht sich Überraschung breit. Nicht der von weiten Teilen der Wählerschaft scheinbar favorisierte und heimliche Wunschkandidat der CDU, Michael Melvin, macht das Rennen. Nein, der eher bescheidene, sachorientiert agierende vermeintliche Außenseiter vom Tischneck, der junge Rechtsanwalt Thomas Herzog, hat unerwartet die Nase deutlich vorne. Er ist der Sieger, aber noch nicht der Gewinner. Die aufwändige Kampagne des als Gestalter angekündigten Unternehmers Melvin verpuffte. Mit der schwindenden Talstädter Hausmacht im Rücken lassen sich allein keine Wahlkämpfe mehr gewinnen. Die Ortsteilbürger auf der Höhe haben ihre eigene Interessen und Vorstellungen vom gesamtstädtischen Familienleben in Schramberg.

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