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Schramberg SPD feiert ihr 125-jähriges Bestehen

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Von Nina Lipp

Schramberg. Ein Abriss über 125 Jahre Schramberger Sozialdemokratie, die Präsentation einer neuen Jubiläumsfestschrift sowie die Ehrung des Parteimitgliedes Hans Uhse: Die SPD lädt am 12. Oktober zur Jubiläumsfeier.

Die Bundes-SPD erinnert sich in diesem Jahr an ihre 150-jährige Geschichte – und auch in der Fünftälerstadt gibt es Anlass, zu feiern: Die Geschichte der Schramberger Sozialdemokratie begann 1888, als hiesige Arbeiter einen Leseverein ins Leben riefen. Dies zu einer Zeit, als das "Sozialistengesetzes" galt (1878 bis 1890), das sozialistische und sozialdemokratische Organisationen im Deutschen Reich verbot und damit einem Parteiverbot gleichkam. Erst nach dessen Fall konnte aus dem Leseverein der Arbeiterverein Schramberg hervorgehen.

Der SPD-Ortsverein lädt ein, das Jubiläum gemeinsam im Bärensaal zu feiern. Den Festabend bereiten Hans Jörg Fahrner, Renate Much, Monika Rudolf und Mirko Witkowski vor. Bestandteile des Programms sind eine Festrede des Stadtarchivars Carsten Kohlmann, der einen Überblick über die Geschichte des Ortsvereins vortragen wird. Es folgt eine Bilderpräsentation von Werner Klank, Kreisrat und Vorstandsmitglied, der Fotos aus den vergangenen Jahren zusammengetragen hat, die belegen werden, dass den Verein über das politische Engagement hinaus zahlreiche gemeinsame Aktivitäten verbinden. Es folgt eine Talkrunde sowie die Vorstellung einer Jubiläumsschrift, die sich den vergangenen 25 Jahren der Ortsgruppe widmet und eine Fortführung der 1988 veröffentlichten Festschrift "Vorwärts und nicht vergessen" anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Ortsgruppe darstellt. Für die arbeitsintensive Recherche gründete sich eine Arbeitsgruppe, der Michael Porzelt, Monika Rudolf, Elke Ringl-Klank, Uwe Rettkowski, Karin Becker, Gernot Stähle und Günter Buchholz angehören.

Einer der Höhepunkte des Abends ist die Ehrung des langjährigen Ortsvereins-Mitglieds und ehemaligen Vorsitzenden des Schramberger SPD-Ortsvereins, Hans Uhse. Dieser kam 1968 als erster Bevollmächtigter der IG Metall aus Gaggenau nach Schramberg, wo er sich, getreu seiner Devise, wonach "zu einem Leben in der Demokratie politisches Engagement gehört", über Jahrzehnte in der SPD engagierte. Uhse gehörte von 1975 bis 1989 der SPD-Fraktion im Gemeinderat und von 1971 bis 1979 dem Kreistag Rottweil an. Die Ehrung vollzieht Schrambergs ehemaliger Oberbürgermeister Herbert O. Zinell, der über Uhse sagt, dieser "langjährige Sozialdemokrat und gestandener Gewerkschafter" habe ihn als jungen, unerfahrenen Sozialdemokraten stark geprägt.

 
 

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Karin Zeger

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