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Schramberg Kulturbesen wird jetzt zu einer Gemeinschaftsaufgabe

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Die Vorstandsmitglieder des neuen Kulturbesenvereins (von links): Harald Burger, Andrea Müller, Ingo Maurer, Kurt Bregenzer, Heidrun Mager, Jörg Schmider, Walter Kunz, Elke Armbruster und Gerhard Münch Foto: Wegner Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg (sw). Rund 40 Interessierte waren am Mittwoch dem zweiten Aufruf zur Gründung eines Kulturbesenvereins in die Räume in der Geißhalde gekommen. Darunter, so stellte Kulturbesenmacher Harald Burger fest, seien "viele neue Gesichter, aber auch welche, die bei der ersten Versammlung schon da waren". Der damals geplante Vorsitzende hätte aus privaten und gesundheitlichen Gründen das Amt nicht übernehmen können, so dass jetzt eine weitere Versammlung notwendig geworden sei.

Den Kulturbesen bezeichnete Burger als "Markenartikel und Botschafter der Stadt". Wer schaue, wo die Leute herkämen, stelle fest, dass dieser durchaus "ein Lockmittel ist, Leute in die Stadt zu ziehen."

Der jetzige 13. Kulturbesen habe bis jetzt "viele begeisternde Veranstaltungen, auch viele ausverkaufte Veranstaltungen" erlebt. Man brauche als Verein, oft "voll", aber wenn schaut, wie groß der Besen ist, könnten manche sagen "mein Wohnzimmer ist auch so groß, so Burger. "Wir hatten den Neffen von Mick Jagger hier, der "auf dieser Minibühne" gespielt habe. Burger sei "immer in Sorge", was sagten die Stars dazu, "die schon in Woodstock gespielt haben" und jetzt "den Klotz" – einen Stützpfeiler vor den Augen hätten. Die "Schlagerschlampen" hätten von München her sechs Stunden Fahrt auf dem Buckel gehabt – und seien dann in Schramberg auf Menschen getroffen, dies sich um ihr Wohl gekümmert hätten – "dafür holen sie dann auf der Bühne alles aus sich raus", berichtete Burger. Zudem habe der Kulturbesen, "ein Ort, wo Junghans, Daimler und Bosch sich die Hand gegeben haben", eine Atmosphäre, die seinesgleichen suche. "Dui do on de sell" wollte auch wieder die Vorpremiere im Besen machen, obwohl sie im ganzen Ländle "eine Riesenauswahl" hätten und alle "sich die Finger nach ihnen lecken" würden. "Und nach uns wollen sie dann die 1000er-Hallen füllen," sagte Burger. Damit war er auch am Punkt angekommen, um zu sagen, warum er das Ganze auf breitere Füße stellen wolle. Bei einem Festival sei "jeder Abend der erste und der letzte und jeder Künstler ist das Zentrum und den interessiert nicht, was gestern war und morgen ist – und auch die ganze Arbeit im Vorfeld, auch wenn der Besen kleiner ist, ist gleichwertig zum Jazzfest Rottweil oder zum Honberg-sommer". Abgesehen von einigen Mitarbeitern am Abend sei der ganze Rest seine Aufgabe gewesen, doch dies sei nicht immer leicht zu stemmen.

Ein Verein, so stellt es sich Burger vor, solle das Veranstaltungsrisiko mittragen und dieses sei so auf mehrere Schultern verteilt. Außerdem hätten viele Unterstützer ein ganz anderes Gewicht. Bisher habe er so auch nie auf fünf oder sechs Jahre planen können, dies sei bei einem Verein anders. Zudem, so Burger, dürfe man sich auch nie ausruhen, sollte alles neu überdenken und neue Formate einbringen. "Das schafft einer alleine nicht." Für ihn, so räumte er ein, sei es jetzt natürlich auch eine Herausforderung mit anderen zusammenzuarbeiten.

Kurt Bregenzer, Ingo Maurer, Heide Mager, Andrea Müller, Jörg Schmider, Walter Kunz, Gerhard Münch und Elke Armbruster hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, im neuen Verein ein Amt zu übernehmen. Auch die Bereiche waren im Vorfeld schon ausgelotet worden. So war es auch keine Frage, dass anschließend alle einstimmig in ihr Amt gewählt wurden.

Geführt wird der Verein von einer Vorstandsspitze mit Harald Burger, Kurt Bregenzer und Jörg Schmider. Dabei kümmert sich Bregenzer um die Kasse, Burger will weiterhin seine "Kernkompetenz" hinsichtlich Programm, Kommunikation, Marketing und Pressearbeit einbringen. "Wenn keiner weiß, was geboten wird, kommt keiner", sagte er.

Als Schriftführerin wurde bei den Wahlen, die Uwe Hasenmaile geleitet hatte, Heidrun Mager gewählt, Beisitzer sind Andrea Müller, Elke Armbruster, Walter Kunz, Jörg Schmider und Gerhard Münch. Die Kasse prüfen Volker Möller und Eberhard Fischer. Um nicht in einem Jahr alle Vorstandsmitglieder neu wählen zu müssen, wurde ein Teil auf ein, ein anderer Teil auf zwei Jahre gewählt.

Mit einem Aufruf an alle neuen Vereinsmitglieder, Ideen einzubringen, auch welche Künstler interessant sein könnte, endete die Gründungsversammlung, bevor dann alle mit einem Sekt auf die Taufe des neuen Vereins anstießen.

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