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Schramberg Farbe bekennen

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Foto: Fritsche Foto: Schwarzwälder Bote

"Brücken bauen in einer auseinanderbrechenden Welt" hat der Marktplatz Kirche als Leitgedanken und Überschrift für sein Jahresprogramm 2019 gewählt.

Schramberg. "Wir wollen Alternativen zur aktuellen Politik und den herrschenden Trends aufzeigen", erklärt Jörg Fahrner vom Leitungskreis dieses ökumenischen Erwachsenenbildungs-Projekts in Schramberg. Vier der fünf Themen für das laufende Jahr lesen sich wie ein politisches Programm.

Es gehe auch darum, so Fahrner, "Farbe zu bekennen gegen den Rechtsruck", der sich gegenwärtig nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ausbreite. Gemeinsame Interessen, die bisher Staaten und Gesellschaften verbunden haben, würden mehr und mehr missachtet und verlören ihren Wert. Populismus und Fremdenhass gefährdeten zunehmen das friedliche Miteinander zwischen Staaten und auch das Zusammenleben in unserem eigenen Land. Wie könne es also gelingen, tragfähige Verbindungen ("Brücken") und Wege zu finden, die großen Konflikte überwinden zu helfen?

Am Freitag, 15. Februar, eröffnet die Fernsehmoderatorin Claudia Kleinert die Veranstaltungsreihe in der Aula des Gymnasiums Schramberg mit dem Thema "Wetter- und Klimawandel zwingen zum globalen Brückenschlag". Als Wettermoderatorin und gefragte Keynote-Sprecherin zur Klimaveränderung ist sie für das Thema berufen. "Claudia Kleinert schafft es, schwierige Sachverhalte auf den Punkt zu bringen", stellt Fahrner fest. "Wetter- und Klimaveränderung sind ein ganz entscheidender Grund, Brücken zu bauen und näher zusammenzurücken", meint Kleinert.

Am Donnerstag, 21. März, folgt Michael Blume, Religionswissenschaftler und Beauftragter des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus, im evangelischen Gemeindehaus Sulgen mit dem Vortrag "Gemeinsam gegen Hass. Antisemitismus – eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung". Blume wird der Frage nachgehen, was wir gemeinsam gegen den aufkeimenden Hass tun können.

Zu einem "Sofagespräch", einem neuen Format in der Veranstaltungsreihe, treffen sich die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae und Herbert O. Zinell, Ministerialdirektor und Oberbürgermeister a. D., am Montag, 20. Mai, im Pfarrhof Sulgen des katholischen Gemeindezentrums St. Laurentius. Im Mittelpunkt ihres moderierten Dialogs stehen die Fragen "Kann Politik Brücken bauen? Wie lassen sich lokale und globale Konflikte entschärfen?". Andreae werde die Sicht der Grünen und der Wirtschaft einbringen, Zinell die regionale Sicht. Die Themen Bürgerbeteiligung, innere Sicherheit und Konfliktbewältigung in einer Demokratie sollen diskutiert werden. Auch mit Moderation erwartet Fahrner "ein echtes Gespräch" von den beiden.

Nach der Sommerpause macht sich Lucie Panzer, Rundfunkpfarrerin der evangelischen Landeskirche beim SWR, am Dienstag, 24. September, im evangelischen Gemeindehaus in Schramberg Gedanken über die Türme, die unser Land prägen: "Kirchtürme – Minarette – Handymasten: Wie christlich ist das Abendland (noch)?". Bis heute prägten Türme die Silhouette einer Stadt oder eines Dorfs. "Was verbindet und trennt uns unter den verschiedenen Türmen?", fragt Panzer.

Zum Abschluss des diesjährigen Marktplatz Kirche präsentiert Mr. Joy (mit bürgerlichem Namen Karsten Strohhäcker) am Freitag, 8. November, im Gymnasium Schramberg eine Mischung aus Artistik, Jonglage, Zauberei und Licht-Show: "Brücken bauen – eine Illusion? Nicht für Mr. Joy!" Viele Schramberger kennen ihn schon von früheren Veranstaltungen in der Gegend. Mit Humor und Leichtigkeit bringt er sein Publikum zum Staunen, Lachen und Nachdenken. "Mr. Joy versteht es, in seinen Shows auch christliche Botschaften beiläufig, aber eingängig rüberzubringen", findet Klaus Andreae vom Leitungskreis Marktplatz Kirche.

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