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Schramberg Elektroautos kommen mit Verspätung

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Eine La-Ola-Welle ist angesagt. Alle machen mit. Foto: Göker

Schramberg - Lautlos trudelten sie mit einer über 30-minütigen Verspätung nach und nach ein, die internationalen Teilnehmer der, wie es hieß, "größten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt".In Schramberg, vor dem Museum ErfinderZeiten, einem der insgesamt 50 Etappenorte, machten sie am gestrigen Nachmittag Station.

In Genua waren sie vor rund einer Woche gestartet. In einer weiteren Woche wollen sie ihr Ziel Amsterdam, erreichen. 2674 Kilometer haben sie dann zurückgelegt. 17 Fahrzeuge waren angemeldet, eines hingegen hatte eine Panne, wie IHK-Geschäftsführer Thomas Albiez verriet. Die ganze Veranstaltung, in Schramberg gesponsert von der Stadt, von der Firma Schweizer Electronic und von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, hat natürlich auch einen Namen, nämlich "Wave", und heißt ausgeschrieben: "World Advanced Vehicle Expedition". Und was die "Wave", die Welle, betrifft: Eine solche möchten die Teilnehmer, allen voran ihr Koordinator Luc Perraudin aus Berlin und ihr Tourdirektor Louis Palmer aus Luzern ins Rollen bringen. Sie wollen die Aufmerksamkeit für Elektroautos wecken, die von erneuerbaren Energien angetrieben werden. Und eine richtige La-Ola-Welle inszenierten dann auch die Fahrerteams und die die nicht wenigen Zuschauer, die sich auf dem ehemaligen H.A.U.-Gelände eingefunden hatten.

Zuvor waren sie von Schrambergs OB Thomas Herzog begrüßt worden. "Der technische Fortschritt braucht Erfinder und Pioniere", wusste der OB zu berichten, zumal Schramberg die Heimat von Technikern und Erfindern gewesen sei. Zu einem Rundgang durch das Museum lud er die Gäste ein.

Für die interessierten Zaungäste bestand natürlich auch die Gelegenheit, die vor dem Museum aufgereihten Elektovehikel in Augenschein zu nehmen. Schlichte Personenwagen gab es da ebenso zu sehen wie schnittige Sportwagen sowie eher futuristisch und gleichermaßen spielzeughaft anmutende Schönwetter-Fortbewegungsmittel.

Während bei den einen Elektroautos eine Batterieladung gerade mal für eine Strecke von 130 Kilometern ausreicht, kommt Jaromir Vegr aus Tschechien, der Präsident von "www.elektromobily-os.cz" mit seinem auf Elektrobetrieb umgerüsteten alten,Peugeot 306 nach eigenem Bekunden sage und schreibe 500 Kilometer weit, wie im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten mitteilte. "Vom Schrott gerettet" habe er dieses Auto. Jetzt sei es unverkäuflich. Jaromir Vegr: "Wir sind eine Vereinigung und ich bin der Propagandist. Wir holen schon seit zehn Jahren Autos vom Schrott, rüsten sie um und verkaufen sie bei uns". Diese Autos hätten dann allerdings in der Regel nur eine Reichweite von 100 Kilometern.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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