Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schramberg "Die Biene als Tier der Superlative"

Von
Joachim Exner Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

"Die Biene ist ein Tier der Superlative", eröffnete Apotheker und Heilpraktiker Joachim Exner seinen Vortrag zur Apitherapie beim Bienenzuchtverein Tennenbronn.

Schramberg-Tennenbronn. Dicht gedrängt saßen die Zuhörer im Nebenraum im Gasthof Löwen beim Vortrag über die Anwendung von Bienenprodukten bei verschiedenen Krankheiten.

Fast alle Stoffe, die Bienen in ihrer Lebenszeit von etwa 40 Tagen herstellen, seien für die Gesundheit förderlich oder wirkten vorbeugend gegen Erkrankungen, erklärte Joachim Exner. Honig gelte als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen und enthalte Vitamine, Aminosäuren, ätherische Öle und Enzyme. Manuka-Honig aus Neuseeland sei als Medikament bei schlecht heilenden Wunden zugelassen. Blütenpollen seien für Bienen und Menschen ein wertvolles Nahrungsmittel und stärkten als Aufbaumittel die Abwehrkräfte.

Sehr viel Eiweiß und Vitalstoffe enthalte Gelee Royale, mit dem die Königin gefüttert werde. Eine Königin lege etwa 2000 Eier am Tag und könne bis zu sechs Jahre alt werden. Offenbar fördere Gelee Royale die Regeneration und hemme das Bakterien- und Virenwachstum. Obwohl das Phänomen wissenschaftlich nicht vollständig geklärt sei, mehrten sich Hinweise für die aufbauende Wirkung der Nahrung für die Königin. Auch das Bienengift werde medizinisch eingesetzt, um die körpereigene Produktion von Cortison zu erhöhen und Bluthochdruck zu senken. Bienengiftsalbe dürfe eine Apotheke aber nur gegen eine ärztliche Verordnung herstellen und abgeben.

Viele Präparate, so Exner, würden aus Propolis hergestellt, das zu den wirksamsten, natürlichen Antibiotika zähle. Diesen Baustoff nagten Arbeitsbienen aus dem Überzug von Knospen, Blüten und Blättern und vermengten ihn mit Wachs, Pollen und Speichelsekret. Propolis diene als "desinfizierender Fußabstreifer" für in den Stock heimkehrende Bienen, so der Referent. Die desinfizierende Wirkung sei schon vor Jahrtausenden in Ägypten und bei den Inkas bekannt gewesen.

Jürgen Fichter, der Vorsitzende im Bienenzuchtverein, verwies darauf, dass die Bienen der Hauptakteur beim Bestäuben von Blüten bei Obst, Gemüse und Blumen sei und darüber hinaus auch viele gesundheitsfördernde Stoffe lieferten.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.