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Schramberg Cingia versucht sich als Wahrsager

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Die Besucher im Marienheim wurden bestens unterhalten. Fotos: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Schramberg. Bei den Elisabethen im Marienheim eröffneten Hansel, Narro und kleine Bach-na-Fahrer zu den Klängen des Narrenmarsches die Fasnet.

Die Gäste wurden mit Brezeln, Mandarinen, Schokolade und Würstchen beglückt – natürlich erst, nachdem sie auch kräftig gesungen hatten. Die Eschbronner Festlemusik begleitete den Nachmittag musikalisch und sorgte schnell für närrische Stimmung. Die jungen Falkensteiner eröffneten als Cowboys und Girls das Programm mit einem fetzigen Tanz, den sie nach großem Applaus wiederholen mussten, bevor Hubert Haas, ein Gast aus Sulgen, auf die Bühne kam. Er nahm die Predigt eines jungen Pfarrers aufs Korn und machte kein Geheimnis daraus, dass er damit den Schramberger Pfarrer meinte. Mit launigen, selbst gereimten Versen schloss er seinen Auftritt.

Weiter ging es auf der Bühne, denn dort saß Sabine Dieterle, die den Kaffeetisch gedeckt hatte. Sie erwartete Besuch und ihre Freundin Renate hatte Neuigkeiten zu berichten über das "Euro-Norm-Gebiss", das viele Vorteile mit sich bringt. Der Clou war, dass sie und ihr Mann sich ein Gebiss teilten, was letztlich auch der Grund dafür war, dass sie sich schnell verabschieden musste, da ihr Mann am Abend Singstunde hatte und das Gebiss brauchte. Unter großem Gelächter wurden die beiden verabschiedet.

Danach wurde im Saal ausgiebig geschunkelt und gesungen. Dann konnte die Vorsitzende die Geistlichkeit ankündigen. Zunächst saß Pfarrer Anton Cingia, der in seinem Studio die Zukunft voraussagen konnte, allein auf der Bühne. Pfarrer Rüdiger Kocholl kam neugierig heran und wollte wissen, was ihm noch alles im Leben vorstand. Was aus den Karten zu lesen war, war haarsträubend: Selbst eine Frau sollte er abbekommen, die er aber gleich wieder ablehnte. Nach den vielen Möglichkeiten sagte das Kartenbild aber aus, dass ihm ein hohes Alter geschenkt werde – er könne seine 45 Jahre verdoppeln.

Anschließend war Bewegung im Saal angesagt. Zu den Takten der Polonaise bewegten sich die Gäste durch den Saal. Hannelore Raufer bildete den Schluss des Programms und erzählte von ihrem "Auto mit allen Schikanen". Was da alles zu hören war, konnte jeden darin bestätigen, dass man besser zu Fuß gehen sollte. Zwischen den Programmpunkten sorgten die Festlemusik für Stimmung und Christa Buchholz mit ihren Witzen für Lacher im Publikum. Iris Tiso war für die Technik zuständig. Mit dem Lied "So ein Tag, so wunderschön wie heute" und dem Spruch "Stunden der Fröhlichkeit zu bereiten, das war das Ziel – allen zur Freud’ und niemand zum Leid, das kostet nicht viel" endete der gelungene Fasnetsnachmittag.

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