In Schopfloch bleibt vieles beim Alten / Weiterhin nur eine Frau im Kommunalgremium

Von Dirk Haier

Schopfloch. Für die Teilorte ändert sich nichts, für den Mutterort Schopfloch selbst sitzen künftig vier neue Mitglieder im Gemeinderat. Bei der Wahl am Sonntag sammelte Helmut Kugler die meisten Stimmen.

Sieben Sitze für Schopfloch, drei für Ober- und zwei für Unteriflingen: So sieht es die Hauptsatzung der Gemeinde Schopfloch im Zuge der unechten Teilortswahl vor. Doch nicht nur die Zahl der Gemeinderatsmitglieder bleibt nach der Kommunalwahl konstant – auch die Personen selbst, jedenfalls, was die Teilorte angeht. Oberiflingen wird nämlich im Schopflocher Gemeinderat weiterhin durch Hans-Dieter Fischer, Dieter Winter und Andreas Zeller vertreten, Unteriflingen auch künftig durch Frieder Eber-hardt und Peter Eberhardt.

Etwas anders sieht es in Schopfloch selbst aus. Während Hans Schmidt und Johannes Müller, die mit 1108 beziehungsweise 1096 Stimmen das zweit- und drittbeste Ergebnis aller Bewerber erreichten, ihre Arbeit für die Neue Bürgerliste fortsetzen, kommen Matthias Zeller und Raphael Ulrich für diese Liste neu ins Gremium. Die Unabhängige Liste ist durch Stimmenkönig Helmut Kugler (1244) sowie die beiden neuen Gemeinderäte Michael Braun und Gabriele Foran als einige Frau vertreten. Roswitha Franz, Wilhelm Schmid und Martin Seeger hatten sich nicht mehr um einen Sitz beworben, für Frank Huß reichte es diesmal nicht.

Die Wahlbeteiligung unter den Urnengängern lag bei 42,3 Prozent in Schopfloch, 50,8 Prozent in Oberiflingen und 52,9 Prozent in Unteriflingen. Die Briefwähler mit einbezogen, betrug die Wahlbeteiligung in der Gesamtgemeinde 53,1 Prozent.

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