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Schonach Zahl der Betten geht im Ferienland zurück

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Foto: © Zerbor – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Qualitätssicherung, Verbesserungsmöglichkeiten und die Anerkennung der Gastgeberleistungen standen im Mittelpunkt des Ferienland-Treffens in Schonach.

Schonach. Allerdings beklagten gleich mehrere Gastgeber das mangelnde Interesse an diesem Gespräch seitens ihrer Kollegen. Es werde zwar viel gescholten und gemeckert, aber wenn dann der Austausch geboten werde, glänzten die Kritiker mit Abwesenheit. Ferienland-Geschäftsführerin Lena Gerlich bot wiederholt ihr Gesprächsangebot an. Per E-Mail oder Telefon wäre sie jederzeit erreichbar, und sie betonte, dass sie sich über gute Gespräche und einen regelmäßigen Austausch sehr freuen würde.

Petra Hettich regte an, den Mitgliederbrief aufzufrischen, um den Informationsfluss und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Und Elisabeth Wehrle erinnerte an die Leistungen und den Aufwand, die die Gastgeber erbringen. Von der ständigen Erreichbarkeit bei An- und Abreise, als Tippgeber für Unternehmungen, in der Qualitätssicherung der Unterkünfte und als Ansprechpartner für vielfältige Themen. "Es ist ein großer Aufwand, und es ist unbequem, fasste sie zusammen. Manfred Beyermann bestätigte dies. Auch bei einem vereinbarten Zeitfenster zur Schlüsselübergabe müsse man erreichbar bleiben.

Schlüsselbox beim Haus des Gastes nicht genutzt

Damit begründeten beide auch den Rückgang des Bettenangebotes bei Pensionen, Privatzimmern und Ferienwohnungen. Nicht nur das Alter der Gastgeber spiele eine Rolle, sondern auch die ständige Erreichbarkeit. Andreas Schätzle erinnerte die ­Gastgeber an die Schlüsselbox beim Haus des Gastes, die vor vier Jahren angeschafft wurde und eben das Problem der Schlüsselübergabe entschärfen sollte. "Sie wurde noch nie genutzt. Das einzige, dass man berichten kann, ist ein Vandalismusfall an der Fasnet", sagte er. Bis zu fünf Gastgeber könnten die Schlüssel deponieren und über einen Zahlencode, den die Gäste per E-Mail erhalten, lässt sich die Box öffnen. Für die zunehmend internationale Kundschaft wünschte sich Petra Hettich eine Anleitung über die Umgangsformen. Lena Gerlich ging gerne auf diese Anregung ein. Insbesondere aus den arabischen Staaten kämen zunehmend Gäste wie auch aus Indien.

In dieser Hinsicht befand sie, dass das Informationsmaterial des Ferienlandes aufgebessert werden müsste. Im Gespräch der Gastgeber kristallisierte sich die Freude über den neuen Kurpark deutlich heraus. Besonders den internationalen Gästen genüge das Angebot des Ferienlandes, allerdings bestehe Optimierungsbedarf.

Als Kritikpunkte nannte Manfred Beyermann den Zustand der Wanderwege und die Beschilderung, Elisabeth Wehrle erwähnte die Problemzone "Winter ohne Schnee", und Petra Hettich erinnerte an ein Indoor-Angebot für Familien.

Sprachkurs soll Kommunikation verbessern

Außerdem soll wieder ein Sprachkurs aufgelegt werden, um die Kommunikation mit den Gästen zu verbessern.

Abschließend appellierte Lena Gerlich an die Gast­geber, weiterhin mit ihr im Gespräch zu bleiben und den Gästen das gewisse Etwas zu bieten, das das Ferienland von den übrigen Ferienregionen abhebt.

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