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Schonach Robust für den etwas stärkeren Wind

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Die Wiha-Jubilare mit Geschäftsführer Wilhelm Hahn und den Vorgesetzten aus den Abteilungen IT und Finanz- und Rechnungswesen Disch sowie Reinbold. Erste Reihe (von links): Geschäftsführer Wilhelm Hahn, Bernd Semler, Heinz Ringwald, Manuela Zolnai, Martina Hummel, Patricia Sickinger, Barbara Schwer, Eugen Malsam, Jörg Heinze. Zweite Reihe: Maja Dungevski, Jürgen Schwer, Claudia Matella, Diana Mauscherning, Hardy Haberstroh und Josef Gärtner. Dritte Reihe: Timo Reinbold (als Vorgesetzter im Bereich Finanzen und Rechnungswesen), Swetlana Bechler, Holger Knaust, Bernhard Kaltenbach und Siegfried Disch (als Vorgesetzter im Bereich IT). Foto: Wiha Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wiha-Geschäftsleitung ehrte zum Jahresende langjährige Mitarbeiter. Geschäftsführer Wilhelm Hahn bedankte sich persönlich bei allen 17 Betriebsjubilaren für ihre bereits jahrelange Unternehmenszugehörigkeit, Loyalität und Treue.

Schonach. Im 80. Jahr nach Firmengründung 1939 bedeutete es der Familie Hahn sehr viel, sich bei ihren Wegbegleitern der vergangenen Jahrzehnte in persönlichem Rahmen zu bedanken. Im Zuge des Unternehmensgeburtstags entschied man sich, die Weihnachtsfeier im "Dome" des Europa-Park Rusts in großer, feierlicher Festatmosphäre und mit allen deutschen Standorten und Schwester-Gesellschaften zu begehen.   

"Die Ehrung unserer Jubilare ist für uns ein ganz besonderer und fester Bestandteil eines jeden zu Ende gehenden Geschäftsjahres. Es bietet uns die Gelegenheit, gemeinsam auf die zurück liegenden Zeiten und Entwicklungsschritte zu blicken. Dazu können wir unseren großen Dank aussprechen für all den Einsatz, das Engagement und die Arbeit, die unsere Mitarbeiter in ihrer Wiha-Zeit geleistet haben", erklärt Wilhelm Hahn.

Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit wurde Holger Knaust geehrt. Bereits doppelt so lange gehören Maja Dungevski, Martina Hummel und Bernhard Kaltenbach zum Wiha-Team. Jürgen Schwer, Swetlana Bechler und Manuela Zolnai sind 25 Jahre fester Bestandteil des Unternehmens. Zum Kreis der Mitarbeiter mit bereits 30 Jahren Laufbahn zählen Barbara Schwer, Josef Gärtner, Jörg Heinze, Eugen Malsam, Bernd Semler, Hardy Haber­stroh, Diana Mauscherning, Claudia Matella, Patricia Sickinger und Heinz Ringwald. Der Empfang mit Häppchen und Sekt fand direkt in den Wiha Geschäftsräumen statt.

Premiere war allerdings das, was am Tag danach kam. Das 80. Unternehmensjahr sollte mit einer unvergesslichen Weihnachtsfeier gekrönt werden. Mit mehreren Bussen startete die Wiha-Belegschaft in Richtung Rust. Im beeindruckenden Kuppelbau "Europa-Park Dome" erwarteten sie in einzigartigem Ambiente ein Abendprogramm mit Drei-Gang-Menü und Ansprachen der Geschäftsführungen.

In jeweils dritter Familiengeneration der Wiha Werkzeuge GmbH in Schonach sowie der Willi Hahn GmbH in Sasbach und Wuppertal zeichneten Wilhelm Hahn sowie Katrin Seidemann ein Bild eines herausfordernden und nicht ganz einfachen Geschäftsjahres 2019. Konjunkturelle Schwächen und internationale Unsicherheiten auf politischer Ebene rund um "Handelsstreit, Brexit und Co." machten es der Branche nicht gerade einfach, die geplanten Wachstums- und Umsatzentwicklungen zu erreichen.

Die erst kürzlich verhängten Strafzölle der USA auf unter anderem deutsche Handwerkzeug-Importe haben zusätzlich für erschwerte Bedingungen gesorgt.  "Dennoch waren wir bei Wiha sehr kreativ in der Findung geeigneter Lösungsansätze. Wurden wir irgendwo ausgebremst, haben wir an anderer Stelle dafür wieder umso mehr Gas gegeben.  Die in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Wege und Strategie bieten uns nun einen guten und soliden Rückhalt und machen uns robust für den etwas stärkeren Wind, der gerade weltweit weht", so Hahn.

Auch für das kommende Geschäftsjahr erwarte man erneute Herausforderungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik weltweit, denen man jedoch mit einem ganzen "Koffer voller Neuheiten, Ideen, Optimierungen und Schwarzwälder Gelassenheit" begegnen wolle und könne.

Was einst Willi Hahn 1939 bewog, sein sicheres Angestelltenverhältnis mit einer mutigen Selbstständigkeit zu tauschen, legten Wilfried Hahn und Karl Römer dar. Die beiden Geschäftsführer der vorherigen Generation prägen seit den 1970er Jahren die Entwicklungsgeschichte ihrer Unternehmen, die aus der damaligen Gründung der Willi Hahn GmbH in Wuppertal entstand.

Bisher für die meisten unbekanntes Bildmaterial und "O-Ton Zitate" des Gründers aus alten Aufzeichnungen beschworen ein lebendiges Bild der damaligen Zeiten herauf. Die Reise in die Vergangenheit machte deutlich, welch Geschick, Gespür und unternehmerische Schritte notwendig waren, um das Wiha zu formen, worauf heute ein weltweites Unternehmensnetzwerk basiert.

Akrobatische Showeinlagen der Europa-Park Künstler und Tanzauftritte brachten regelmäßig den Saal mit den rund 450 Besuchern zum Staunen und Applaudieren. Die Wiha-Belegschaften der Standorte Schonach, St. Georgen und Mönchweiler mischten sich unter die der Schwestergesellschaften Willi Hahn GmbH aus Wuppertal und Sasbach. Bei ausgelassenem Tanz und mit Getränken an der Bar ließ man den Abend ausklingen.

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