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Schönwald Engagierter Ehrenschützenmeister mit Leib und Seele

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Ewald Kunz war mit Leib und Seele Mitglied des Schützenvereins Schönwald. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald. Der Schützenverein Schönwald trauert um seinen Ehrenschützenmeister Ewald Kunz, der am 11. April im Alter von 79 Jahren nach kurzer Krankheit verstarb. Mit Leib und Seele übte er sein Hobby aus, es gab kaum ein Jahr, an dem er nicht in mehreren Disziplinen Vereinsmeister wurde.

Als Mitglied des Schützenvereins Schönwald hatte der Verstorbene seit dem Jahr 1957 mehrere Ämter übernommen. So war er von 1967 bis zum Jahr 2008 stellvertretender Vorsitzender, also Schützenmeister des Vereins, und trug damit maßgeblich zur positiven Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahrzehnten bei. Im Januar 2009 wurde er anlässlich der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Löwen für diese außerordentliche Leistung zum Ehrenmitglied und Ehrenschützenmeister ernannt. Noch bis zum Jahr 2013 war er innerhalb des Vorstands als zweiter Kassierer tätig – ununterbrochen seit Januar 1966.

Seine fröhliche Art wirkte ansteckend

"Mit Ewald Kunz verlieren wir einen treuen, pflichtbewussten und allseits gut gelaunten Kameraden, ohne den der Schützenverein Schönwald heute nicht da wäre, wo er heute steht. Seine fröhliche Art, die er auf uns alle übertrug, werden wir sehr vermissen. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus. Wir werden ihn in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten", betonten Oberschützenmeister Tobias Moser und Schützenmeister Klaus Storz.

Ewald Kunz stammt aus Schönwald und wuchs dort unter schwierigen Verhältnissen auf. Als er drei Jahre alt war, wurde sein Vater im Zweiten Weltkrieg vermisst. Mit seiner Mutter lebte er dann auf dem Untertiefenbachhof, wo er unter anderem auch als Hirtenjunge tätig war. Die Volksschule besuchte er dabei in Schönwald. 1955 begann er bei der Gebrüder Eschle OHG in Furtwangen seine Ausbildung zum Industrie­mechaniker, lebte aber weiter bis zu seiner Heirat in Schönwald. Insgesamt war er bis zu seiner Pensionierung 49 Jahre bei der Firma Eschle beschäftigt, davon rund 30 Jahre als Abteilungsleiter.

Seine Frau Anita stammte aus Schönenbach. Sie arbeitete ebenfalls seit 1955 bei der Firma Eschle als Mitarbeiterin in der Fertigung. Sie blieb 43 Jahre dort. Anita Kleiser fing am Montag nach dem Weißen Sonntag an ihrer neuen Arbeitsstelle an, einen Tag später kam Ewald Kunz als neuer Lehrling in den Betrieb. Es dauerte noch einige Jahre, bis sich die beiden näherkamen und dann 1966 in der Schönenbacher Pfarrkirche heirateten.

Viel Freude an den Urenkeln im Haus

Seit der Heirat lebte das Paar mit seiner Tochter im Elternhaus in Schönenbach. Die Tochter heiratete nach Rohrbach. 2008 ergab sich dann die Möglichkeit, dass die Eheleute bei einem ihrer Enkel in Rohrbach einziehen konnten, wo sie seither lebten und nicht zuletzt auch viel Freude an den Urenkeln im Haus hatten.

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Ewald Kunz am Ostersamstag.

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