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Schönwald Die Senioren greifen nach den Sternen

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Roswitha Rombach (von links) gestaltet mit dem Ehepaar Mathilde und Jakob Maier die Sternstunde für die Senioren. Foto: Schwarzwälder Bote

Schönwald. Das Leitungsteam hatte die Tische für den Senioren-Nachmittag besonders schön geschmückt. Unzählige Sterne bedeckten die Tischdecken und bei jedem Kaffeegedeck stand ein selbst gebastelter Stern, in dessen Mitte eine Praline steckte. Dank der künstlerischen Begabung des Dreierteams wurde alles selbst hergestellt.

"Ich suche immer das Thema aus und dann wird alles besprochen und gebastelt", erzählte Mathilde Maier mit leuchtenden Augen. Bei der Vorbereitung halfen ihr Ehemann Jakob und Roswitha Rombach.

"Unser Thema heißt heute Sternstunde", sagte Mathilde Maier nach der Kaffeepause. Dann wurden im Wechsel besinnliche Texte von den beiden Leiterinnen vorgetragen, während Jakob Maier für die Lieder zuständig war, die am Kassettenrekorder abgespielt wurden.

Das Lied "Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud", bildete den Auftakt. Die Senioren hörten aufmerksam zu und eine besinnliche Stimmung breitete sich aus. Später wurde der temperamentvolle Song "Lasst uns Sternenfänger sein" von Volker Rosin eingebaut. Das romantische Liebeslied "Ein Stern, der Deinen Namen trägt, den schenk ich Dir heut Nacht" von dem Tiroler Volksmusiker DJ Ötzi durfte bei diesem Thema nicht fehlen.

"Sternstunden prägen unser Leben und leuchtende Sterne zeigen uns den Weg durch die Dunkelheit ins Licht", hieß es in den Texten, die vorgetragen wurden. "Eine Begegnung, die uns erfreut, ein überraschender Anruf oder auch eine Gotteserfahrung kann eine Sternstunde für uns bedeuten", wie weiter erläutert wurde.

Jedoch nicht nur im persönlichen Leben gebe es Sternstunden, die uns neuen Schwung für den Alltag und Hoffnung für die Zukunft schenken. Auch im Leben der Völker können Sternstunden erlebt werden. Dabei wurden die Entdeckung Amerikas und die Mondlandung genannt, aber ebenso auch der Mauerfall in Berlin vor 30 Jahren. Der Stern von Bethlehem, der die Geburt von Jesus, dem Retter der Welt, anzeigte, spielte bei den besinnlichen Texten die größte Rolle und Jesus Christus wurde als Licht der Welt gepriesen.

Zum Abschluss kam auch noch der beliebte Licht-Patron St. Martin zur Sprache, der besonders im nebligen November zum Lichtblick wird. "Durch ihn wird die Liebe und das Licht Gottes sichtbar, weil er den Mitmenschen geholfen hat und dadurch zu einem großen Vorbild für uns wurde", bilanzierten die Sprecherinnen.

Als Höhepunkt konnten die älteren Frauen und Männer ihre Praline essen und dann ein Teelicht auf den Stern stecken. Das Licht durften sie nach Hause mitnehmen und es dort anzünden, damit sie die Sternstunden nicht vergessen, die Gott den Menschen schenkt.

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