Freuen sich auf den Umzug ins Schömberger Industriegebiet Nord: Firmenchef Manuel Peter (rechts) und sein Vater Alfred.Fotos: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Die Firma Peter aus Dautmergen siedelt um / Gelände neben Wertstoffzentrum / Warten auf die Baugenehmigung

Das große Gelände gleich neben dem Wertstoffzentrum ist schon eingeebnet, nun muss es noch aufgefüllt werden. Die Firma Peter Forstbetrieb/Transporte aus Dautmergen ist mit umfangreichen Vorarbeiten zum Bau der neuen Betriebsgebäude im Schömberger Industriegebiet Nord beschäftigt. Firmenchef Manuel Peter wartet nun noch auf die Baugenehmigung.

Schömberg/Dautmergen. Der 36-Jährige hatte sich 2004 mit seiner Firma selbstständig gemacht. Zuvor war er als Mechaniker bei einer Baufirma tätig. Er hat 25 Mitarbeiter beschäftigt, von denen zwölf im Forstbetrieb arbeiten, die anderen in den Bereichen Transporte, Tiefbau und in der Verwaltung.

"Eigentlich", sagt der Unternehmer, "wollte ich als gebürtiger Dautmerger an unserem bisherigen Standort erweitern. Aber das war nicht möglich, weil die Gemeinde kein Gewerbegebiet ausweisen kann."

Das Industriegebiet in Schömberg habe sich als neuer Standort "hervorragend" angeboten, "weil dort genügend Flächen zur Verfügung stehen und es nahe an Dautmergen liegt".

Auf dem rund 6900 Quadratmeter großen Gelände im Industriegebiet Nord will Peter eine Betriebshalle mit Werkstatt mit einer Größe von 20 mal 36 Meter erstellen. Dazu kommen Bürocontainer am Eingang des Geländes, Parkplätze sowie Lagerboxen und ein Lagerplatz für Schüttgüter wie Schotter, Aushub und Humus, die künftig auch an Kleinstabnehmer abgegeben werden. In der Werkstatt wird ein festangestellter Mechaniker alle Geräte und Maschinen der Firma selbst warten und reparieren, darunter neun große Transportfahrzeuge, Raupen, Bagger und Vollernter. "Wir sind in einem Umkreis von rund 150 Kilometern tätig", beschreibt Peter die Aktivitäten seiner Firma.

Für die Umsiedlung und den damit verbundenen Neubau der Betriebsgebäude gibt Peter eine Investitionssumme von rund 1,2 Millionen Euro an: "Das ist unser Limit. Daran wollen wir uns halten."

Die Zusammenarbeit mit der Schömberger Stadtverwaltung im Rahmen der Neuansiedlung habe problemlos funktioniert. Warten müsse man auf die Baugenehmigung: "Das läuft etwas schleppend. Wir hoffen aber, dass wir sie in diesen Tagen erhalten." Der Stromanschluss auf dem Gelände sei schon vorhanden, der Kanalanschluss müsse noch hergestellt werden.

"Unser Plan", so Manuel Peter, "war es, den Umzug bis Ende des Jahres bewerkstelligen zu können. Dies ist aber wohl nicht machbar." Man wolle sich aber nicht unter Druck setzen, weil ja das Betriebsgelände in Dautmergen vorhanden sei und man somit Zeit habe. Peter: "Gleichwohl sind wir bestrebt, unser Vorhaben zügig voranzutreiben, um so baldmöglichst wenigstens mit einem Teil der Firma und den Maschinen umsiedeln zu können."

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