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Schömberg Schule bangt um ihre Zukunft

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Wegen der zurückgehenden Zahl an Fünftklässlern sorgt sich der Gemeinderat um die Zukunft der Ludwig-Uhland-Schule. Foto: Schwarzwälder-Bote

Schömberg (maz). Mit Sorge beobachtet Konrektor Hans-Jürgen Weber, der die Schömberger Ludwig-Uhland-Schule kommissarisch leitet, die Entwicklung der Schülerzahlen. "Wir müssen uns gemeinsam Gedanken über die Zukunft machen", forderte er im Gemeinderat alle auf, sich für die Zukunft der Werkrealschule einzusetzen. Bisher seien immer genügend Kinder für eine fünfte Klasse zusammengekommen. Während die Grundschule stabile Zahlen aufweist, befürchtet Weber durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung eine dramatische Änderung bei den Übertrittszahlen in die Werkrealschule. Es sei denkbar, für das Jahr 2012/13 nicht die erforderliche Menge von 16 Fünftklässlern zu erreichen.

Anzunehmen sei, dass viele Eltern ihre Kinder trotz fehlender Qualifikation auf die Realschule schicken, erklärte Weber. Verbindliche Anmeldezahlen liegen jedoch erst Ende März vor. Zudem sei noch fraglich, ob es im neuen Schuljahr eine zehnte Klasse gibt. "Wir haben tolle Schüler, eine hervorragende Ausstattung und ein gutes Kollegium", warb der Konrektor für die Ludwig-Uhland-Schule. Auch die Möglichkeiten für die Ganztagsbetreuung seien vorhanden. Eine weitere Chance eröffne vielleicht auch die Einrichtung einer Integrationsklasse für behinderte und nicht behinderte Kinder.

Um die Zukunft zu sichern, schlug Angelika Krauß, CDU, vor, ein Konzept für die regionale Schullandschaft zu entwickeln und die anderen Kommunen in der Nachbarschaft einzubinden. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Sperth machte sich für eine gemeindeübergreifende Lösung stark. "Wir müssen für diesen Standort kämpfen", betonte Sperth. Denn die Schule bringe durch ihre langjährige Erfahrung mit dem jahrgangsübergreifenden und individuellen Lernen beste Voraussetzungen mit, auch für das Konzept der Gemeinschaftsschule. So beschloss der Gemeinderat, ein baldiges Treffen des Bildungsausschusses, um sich mit der Einführung dieser Schulform und der langfristigen Sicherung des Standorts Schömberg zu befassen.

 
 

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