Kuratorin Yvonne Kübler und Bürgermeister Matthias Leyn präsentieren das neue Logo für den Schömberger Fotoherbst.Foto: Gemeinde Foto: Schwarzwälder Bote

Wettbewerb: Neues Logo für internationalen Wettbewerb kreiert / Yvonne Kübler neue Kuratorin mit engagiertem Team

Zum 16. Mal richtet die Gemeinde den Schömberger Fotoherbst, einen internationalen Wettbewerb für Amateur- und Profifotografen, aus. Frischen Wind soll – als erstes sichtbares Zeichen ­– das neue Logo bringen.

Schömberg. "Das neue Logo verleiht unserem Fotoherbst einen modernen Glanz", meint Bürgermeister Matthias Leyn. Es zeigt ein stilisiertes Auge mit dem Blendenverschluss einer Kamera im Schömberger Grün als Iris.

Alternatives Konzept bereits in Planung – falls Corona es erfordert

Gleichzeitig sprach er dem überwiegend ehrenamtlichen Team, das den Wettbewerb vorbereitet, seine Anerkennung aus. "Mit Enthusiasmus und Ideenreichtum beschäftigen sich seit Monaten interessierte Mitstreiter mit dem Festival, allen voran die neue Kuratorin Yvonne Kübler", so der Schömberger Bürgermeister.

Denn auch der Fotoherbst muss unter Umständen aufgrund der Pandemie modifiziert werden. "Neben den Vorbereitungen für einen regulären, inzwischen bekannten Ablauf, erarbeiten wir ein alternatives Konzept, das den möglichen Verordnungen Rechnung trägt", erklärt Kübler mit Blick auf vor allem Vernissage und Finissage.

Mit großer Leidenschaft und persönlichem Interesse an Fotografie bringt sich die 35-jährige Erzieherin bei der Organisation ein. "Der Schömberger Fotoherbst war außerdem Thema meiner Abschlussarbeit als Kulturpädagogin. Ich habe ein Foto-Projekt ausgearbeitet, das Jugendlichen eine Beteiligung an der Ausstellung im Kurpark ermöglichte", berichtet Kübler.

Als Kulturpädagogin für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit dem Schwerpunkt Fotografie verknüpft sie damit außerdem ihr Anliegen, vermehrt junge Leute zur Teilnahme an dem Festival in der Glücksgemeinde zu motivieren.

"Der Wettbewerb zeichnet sich für mich dadurch aus, dass nicht nur schöne Einzelbilder dargestellt werden, wie man es von vielen Fotowettbewerben kennt", verweist Kübler auf die Bilderserien, in denen ebenfalls jedes Einzelbild zählt, die aber erst in der Betrachtung des Gesamtwerkes ihre Wirkung erhalten. "Die thematische und künstlerische Vielfalt der Serien haben mich besonders angesprochen", zeigt sich die Kuratorin beeindruckt von der Größe der Ausstellung und den verschiedenen Möglichkeiten, die die Gemeinde Schömberg und die Einzelhändler dafür bieten.

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