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Schömberg Nach einer Weltreise ist es zu Hause dann doch wieder am schönsten

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Das Musical erzählt von der großen Reise eines kleinen Pinguins. Fotos: Dillmann Foto: Schwarzwälder Bote

Schömberg (jdi). Paul, der Pinguin, steht im Mittelpunkt des Kindermusicals, das am Wochenende in der Stauseehalle aufgeführt worden ist. Die Stadtkapelle hat mit dem fröhlichen und leichtfüßigen Musical Jung und Alt begeistert. Trotz hoher Temperaturen war die Stauseehalle sehr gut besucht.

Wer möchte schon durchweg der Farbe Weiß ausgesetzt sein? Paul, der Pinguin jedenfalls nicht. Dafür ist die Welt zu vielfältig und zu farbenfroh. Am Südpol hat sich keiner um ihn gekümmert. Nur der Wal hat ihm Flausen in den Kopf gesetzt – von riesigen, kuscheligen Eisbären. Das will der neugierige Pinguin mit eigenen Augen sehen und springt ins Meer. Auf zum Nordpol!

Unzählige Begegnungen erlebt der Abenteurer Paul (Paul Rauch). In Australien begegnet er einem kampflustigen, aber kontaktfreudigen Känguru (Anne Heinzler), das mit Boxhandschuhen ausgestattet ist. Ein Tiger (Birgit Balzer) klärt ihn über die asiatische Kultur auf. Das Stinktier (Eva Riedlinger) legt einen spektakulären Auftritt in Amerika hin. Wie sollte es anders sein? Schließlich ist es ein Weltstar. Fasziniert steht Paul dem Eisbären (Eva Koch) am anderen Ende der Welt gegenüber, bevor er erfahren darf, wie schlau ein europäischer Fuchs (Sina Eha) ist. Vor dem Löwen (Lisa Friedrich) flüchtet er lieber: "Zum Essen" möchte er in Afrika nicht mehr bleiben.

Nachdem er Weltorte kennengelernt hat, die von unterschiedlichen Farben geprägt sind, und spektakulären Richtungsangaben gefolgt ist, beispielsweise "einfach 17 Tage dort lang schwimmen und dann rechts abbiegen", kehrt er zum Südpol zurück. Seinem Pinguinvater (Steffen Kirschbaum) teilt er mit: "Ich habe so viel erlebt. Aber weißt du, wo es am schönsten ist? Mit dir zu Hause!"

Nach jahrelanger Pause hat die Stadtkapelle das Kindermusical "Paul, der Pinguin – oder Sag, wie sieht die Welt woanders aus?" auf die Bühne gebracht. Gleich zwei Aufführungen gab es am Wochenende in der Stauseehalle.

Die Musik hatte Ohrwurm-Qualität und sorgte für gute Stimmung. Abwechslung brachten asiatische und afrikanische Klänge.

Thomas Scheiflinger dirigierte die Jugendgruppe der Stadtkapelle und war für die musikalische Gesamtleitung des Musicals verantwortlich. Voller Motivation und Engagement wurde die Jugendgruppe vom Grundschulchor unterstützt. Es war leicht zu erkennen, dass die Kinder viel Spaß bei ihren Auftritten hatten. Vorbereitet hatte sie Musiklehrer Michael Bach.

Die Stadtkapelle nutzte die Gelegenheit des Konzerts, um über das Zuhause der Pinguine und das schmelzende Packeis am Südpol zu informieren. Im Veranstaltungsflyer heißt es: "Würden wir alle Strom sparen, wäre schon viel gewonnen."

Mit den Spenden wurden die Kosten für die Aufführung gedeckt. Der Rest wird an das Projekt "Eisbären" der WWF gespendet.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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