An der Einmündung von der Hugo-Römpler-Straße in die Ortsdurchfahrt soll ein Kreisel entstehen. Foto: Krokauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Ingenieur stellt Schömberger Ausschuss Pläne vor

Von Wolfgang Krokauer

Schömberg. Im Bereich der Hugo-Römpler-Straße/Lindenstraße in Schömberg soll ein Kreisverkehrsplatz errichtet werden. Die Gemeinde Schömberg baut den Kreisel in Eigenregie.

Allerdings muss der Investor im Baugebiet "Neue Mitte - Einzelhandel", die Firmengruppe Krause aus Bayreuth, eine Ablösesumme bezahlen, deren Höhe noch nicht feststeht.

Zur Realisierung des Vorhabens ist ein Stützbauwerk notwendig. Die Gemeinde beauftragte das Ingenieurbüro Weber aus Pforzheim, die gesamten Kosten für den Kreisel einschließlich des Stützbauwerks zu ermitteln.

In der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt am Dienstagabend stellte Ingenieur Markus Hofmann vom Büro Weber-Ingenieure die verschiedenen Varianten vor. Die günstigste und gleichzeitig effektivste Lösung ist nach seinen Worten ein Kreisverkehr mit einer Bohrpfahlwand. Dadurch könnte das angrenzende Grundstück mit einem Gebäude bebaut werden, das, ausgehend vom Niveau in der Lindenstraße, eine Gründungstiefe von circa 7,10 Metern hat, heißt es in der Vorlage zur Ausschusssitzung. Die Kosten würden bei rund 650 000 Euro liegen, so Hofmann.

Der Gemeinderat muss sich noch einmal mit dem Thema befassen.

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