Der Chor "The Voices" zeigte sein Können. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Kultur: Chor "The Voices" präsentiert beeindruckendes Konzert in der evangelischen Kirche in Schömberg

Schömberg. Musik zwischen Himmel und Erde oder anders: Gesang und Musik, die berühren und gefangen nehmen, präsentierte der Chor "The Voices" bei seinem Konzert in der heimatlichen evangelischen Kirche in Schömberg. "For the Beauty of the Earth" war das letzte Konzert in diesem Jahr überschrieben und der gleichnamige Eingangstitel pries in wunderschönen Tönen die Schönheit der Erde. Die charismatische Chorleiterin der Voices, Salome Tendies, führte die Sänger temperamentvoll, wenn nötig oder mit innigen Gesten, wenn angebracht durch ein thematisch und stilistisch abwechslungsreiches Programm.

Das Thema Liebe und die Beziehungen der Menschen untereinander, die zur Schönheit der Erde absolut dazugehören, beschrieb der Chor mit Titeln wie "One hand, one heart" aus der West Side Story, oder "Agua de beber" im lebensfrohen lateinamerikanischen Rhythmus. Die Klassiker "You’ve got a friend" und "Stand by me" gehörten ebenso in diesen Kontext.

Einfühlsame Weise

Im Jubiläumsjahr der Reformation nutzte die Chorleiterin in ihrer erfrischenden Moderation des Konzerts, dass von Martin Luther zahlreiche teils humorvolle, teils anregende Anekdoten und Kommentare überliefert sind, die sie passend zu den Titeln einfließen ließ. Mit der Gospelballade "He is always close to you", dem im Gospel-Feeling vorgetragenen "Love is light" und dem tiefe Dankbarkeit ausdrückenden Titel "Give thanks" stellte das Programm die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Mensch und Glaube her. Musikalisch begleitet wurden die Voices in ganz stimmiger und einfühlsamer Weise von Jochen Volz mit der Gitarre und von Roman Feser, der mit seinem Cajon und wenigen Percussionselementen für den untermalenden Rhythmus sorgte. Die beiden bereiteten darüber hinaus mit Solotiteln wie "Fields of Gold" und "Despacito" in der vollbesetzten Kirche Publikum und Chor so manchen Gänsehautmoment. Und Anna-Maria Kalesidis, die junge russische Sängerin, verzauberte alle mit ihrer anrührenden und wandelbaren Stimme bei ihren Soli. Einen überzeugenden Schlusspunkt setzten die Sopranistin und der Chor mit "Amazing Grace".

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