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Schömberg Immer für andere Menschen eingesetzt

Von
Landrat Helmut Riegger (von links) überreicht Richard Wöhr eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Baden-Württemberg, die Staufermedaille samt Urkunde, sowie Ehefrau Gisela Wöhr einen Blumenstrauß im Beisein der Vertreter der Gemeinden Höfen und Schömberg, Holger Buchelt und Bettina Mettler. Foto: Fisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andrea Fisel

Schömberg. "Sie haben sich immer für andere Menschen eingesetzt, heute jedoch stehen Sie einmal selbst im Mittelpunkt", versicherte Landrat Helmut Riegger dem Musiker und Unternehmer Richard Wöhr im Rahmen eines Festaktes zur Verleihung der Staufermedaille im Kurhaus Schömberg.

Mit einem zweistündigen Programm aus Musik- und Tanzdarbietungen, Ansprachen sowie Grußworten wurde der Geehrte mit einer der höchsten Auszeichnungen des Landes Baden Württemberg gewürdigt. Mit der Staufermedaille samt persönlich unterzeichneter Urkunde brachte Ministerpräsident Winfried Kretschmann seinen Dank und seine Anerkennung für herausragende Verdienste um das Land zum Ausdruck.

"Es ist schön, dass es noch Vorbilder gibt, die nicht nur nach sich selber schauen", hob Riegger in seiner Laudatio hervor. Wöhr sei ein unermüdlicher Förderer der Vereine, hätte sich besonders um junge Menschen angenommen und so das Kulturgut seiner Heimat weitergegeben und erhalten. Auch dessen vorausschauendes Handeln als Unternehmer bedachte der Landrat mit großem Lob: "Sie haben jenen Weitblick, der einen guten Unternehmer ausmacht." Außerdem zeige Wöhr durch das Festhalten am Standort Höfen sowie dem Landkreis Calw, dass er Vertrauen zu den Menschen hier in der Region habe.

Die Schömberger Bürgermeisterin Bettina Mettler eröffnete den Reigen der Grußworte, die Wöhrs engagierte Vereinsarbeit, insbesondere im Bereich der traditionellen Volksmusik und des örtlichen Brauchtums, sowie seine herausragenden unternehmerischen Leistungen hervorhoben. Es folgten der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, der Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald Martin Keppler sowie Wolfgang Sehler als Vertreter der Trachtengruppe Schömberg.

Der Leiter des Akkordeon-Orchesters Höfen, Albert Genthner, sprach zugleich als langjähriger Weggefährte und persönlicher Freund. Auch der Ehrenvorsitzende des Trachtengaus Schwarzwald, Siegfried Mager, Thomas Kübler, stellvertretend für die Belegschaft der Firma Wöhr, sowie abschließend der Bürgermeister von Höfen, Holger Buchelt, würdigten das Lebenswerk Wöhrs.

Er sei ein Vorbild für alle könne viele Menschen für Musik, Instrumente und heimatliche Tradition begeistern, lautete die einhellige Meinung aller Redner; zudem wurde ihm attestiert ein Mensch zu sein, der Wärme und Herzlichkeit ausstrahlt.

Sohn Stefan Wöhr fügte in seiner sehr persönlich gehalten Ansprache hinzu: "Ohne meine Mutter wäre kein Erfolg möglich gewesen. Streng genommen, wacht sie heute noch über uns allen."

Auch der Geehrte selbst hob dies in seiner Dankesrede hervor: "Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Frau Gisela bedanken, die mir in all den Jahren mit Rat und Tat zur Seite stand und den Rücken frei hielt." Obwohl er die Geschäftsleitung bereits an seine beiden Söhne Jürgen und Stefan übergeben habe, fühle er sich nach wie vor mit seinem Lebenswerk verbunden.

"Gemäß meinem Lebensmotto, keine halben Sachen zu machen, gehe ich auch diesen Abschnitt mit all seinen Herausforderungen ganz bewusst an, aber sicher mit einem Mehr an Gelassenheit, Blick für das Wesentliche und nicht zuletzt Dankbarkeit für das Erreichte", bekannte der erfolgreiche Geschäftsmann in aller Bescheidenheit.

 
 

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