Ist ein Anbau einer Kinderkrippe an den städtischen Kindergarten in Schömberg möglich? Das wird nun geprüft.Fotos: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Anbau an städtischen Kindergarten aber nicht einfach / Betreuung bleibt vom 22. bis 26. Februar kostenlos

Gleich zweimal hat sich der Gemeinderat Schömberg in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema Kinderbetreuung befasst. Zum einen ging es um die Kindergartengebühren während der eingeschränkten Betreuungszeit und zum anderen um eine neue Kinderkrippe.

Schömberg. Seit längerem ist schon klar, dass die Stadt Schömberg neben der neuen Kinderkrippe in Schörzingen und derjenigen im katholischen Kindergarten eine weitere benötigt.

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung deshalb das Architekturbüro Hölle mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um herauszufinden, ob eine Kinderkrippe an den städtischen Kindergarten angedockt oder dieser aufgestockt werden könnte. Der Gemeinderat ist dem Vorschlag der Stadtverwaltung einstimmig gefolgt.

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Unter-Dreijährige sei auch in Schömberg weiter angestiegen, heißt es in der Begründung; bisher sei das Betreuungsangebot in der Kernstadt nur durch den katholischen Kindergarten in der Lembergstraße abgedeckt worden.

Die Kapazitäten würden in naher Zukunft aber nicht mehr ausreichen. Daher sei es Aufgabe der Stadt, zusätzliche Möglichkeiten frühzeitig in Betracht zu ziehen und zu prüfen.

Vor einer Erweiterung am Standort des kirchlichen Kindergartens wolle man zunächst die Möglichkeit einer Erweiterung am städtischen Kindergarten in der Gartenstraße prüfen. Ein solches Modell sei bereits in Schörzingen erfolgreich umgesetzt worden, heißt es.

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass das nicht ganz einfach sein wird: Es handle sich beim städtischen Kindergarten um ein "anspruchsvolles Gebäude", hieß es von Seiten des Bauamts. Es sei nicht leicht, dort was anzudocken beziehungsweise das Gebäude aufzustocken.

Für die normale Betreuung vom 22. bis 26. Februar in den drei Kindergärten in Schömberg erhebt die Stadt keine Gebühren; auch die Essenspauschale entfällt. In der Begründung heißt es, das Betreuungsangebot habe wegen der Corona-Pandemie immer wieder eingeschränkt werden müssen; zuletzt seien auch im Dezember alle Kindergärten einige Tage lang geschlossen gewesen.

Daher erscheine es gerechtfertigt, den Eltern hier den Betrag zu erlassen. Der Gemeinderat ist in öffentlicher Sitzung einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt.

Für die Notbetreuung, die im Januar und Februar angeboten worden ist, bleibt es bei der vom Gemeinderat bereits beschlossenen Regelung: Die Kindergartengebühren werden auf die Hälfte reduziert, wenn die Notbetreuung wenigerals drei Tage pro Woche beziehungsweise zwölf Tage im Monat in Anspruch genommen wurde.

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