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Schömberg Bahnhof wird zur Frühstückspension

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Tina und Jens Schlawin haben den Gemeinderat mit ihrem Konzept für den Bahnhof überzeugt. Foto: Schwarzwälder Bote

"Bahnhof Schömberg – Bed & Breakfast": Mit diesem Konzept haben Tina und Jens Schlawin den Schömberger Gemeinderat und die Stadtverwaltung überzeugt. Sie werden den Bahnhof erwerben und dort eine Frühstückspension einrichten.

Schömberg. Ihre Idee, eine Art "Themenhotel" – angelehnt an die ehemalige Nutzung des Gebäudes – im Bahnhof einzurichten, soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. "Sofort nach dem Notartermin wollen wir loslegen", sagte Tina Schlawin auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten. Geplant sind fünf bis sechs Zimmer – darunter Doppelzimmer, Familienzimmer und ein größeres Appartement.

Die Sanierung und der Umbau des alten Bahnhofs soll in enger Absprache mit der Baudenkmalpflege vonstatten gehen, führte Jens Schlawin in der Sitzung des Gemeinderats aus. Der selbstständige Schreinermeister und seine Frau wohnen in Dormettingen und haben dort in ihrem Haus, in der ehemaligen Schule, bereits eine Ferienwohnung eingerichtet, die sehr gut gebucht werde. "Es macht uns Freude und Spaß, Gäste aus aller Welt zu begrüßen", betonte er. Mit der Frühstückspension im Bahnhof "wollen wir etwas für die Stadt und für die Region tun, sagte Schlawin, der überzeugt davon ist, dass die Pension gut angenommen wird.

"Wir wollen mit der Einrichtung an die ehemalige Nutzung des Bahnhofs erinnern", sagte Schlawin, der seit 25 Jahren Mitglied im Schwäbischen Eisenbahnverein ist. So plant das Ehepaar, die Frühstücksnischen in Form von Zugabteilen zu gestalten, die Nasszellen sollen einem "halben Gepäckwagen" nachempfunden werden. Zum "Bahnhofs-Ambiente" sollen auch Paletten- und Kistenmöbel beitragen.

Geplant sind zudem der Verkauf von regionalen Produkten, der Bau von Auto- und Fahrradstellplätzen samt Ladestationen für E-Fahrzeuge und E-Bikes sowie ein kleiner Spielplatz für die jungen Gäste.

Zuvor freilich muss das Gebäude saniert werden. Jens Schlawin will das Dach neu decken, die Fenster erneuern, den Außenputz ausbessern, die Fassade neu streichen, Balken im ehemaligen Wartebereich austauschen, in dem das Frühstückszimmer eingerichtet wird, und vieles andere mehr – "alles in Absprache mit der Denkmalpflege", wie er betonte. Seit 2004 sei er Schreinermeister und in dieser Funktion oft für die Baudenkmalpflege tätig gewesen, so dass er wisse, auf was es beim Umbau eines solchen Gebäudes ankomme.

Bürgermeister Karl-Josef Sprenger ist überzeugt von dem vorgestellten Konzept und hofft auf eine "zügige Umsetzung" des Vorhabens, das er als "ersten guten Farbtupfer in dem neuen Sanierungsgebiet" bezeichnete.

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