Karl-JosefSprenger Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Bei Bürgermeisterwahl tritt neben Amtsinhaber Sprenger nur ein Dauerbewerber an

Keine Überraschungen hat es am Mittwoch in der Sitzung des Wahlausschusses zur Bürgermeisterwahl in Schömberg gegeben: Beide Bewerber, Amtsinhaber Karl-Josef Sprenger (54) und Dauerkandidat Samuel Speitelsbach (34), sind zur Wahl am 14. März zugelassen.

Schömberg. Der Wahlausschuss unter Vorsitz der stellvertretenden Bürgermeisterin Kerstin Kipp brauchte nur wenige Minuten, um die beiden eingegangenen Bewerbungen zu sichten. Beide Kandidaten haben die formalen Voraussetzungen erfüllt, so dass sie zur Wahl zugelassen wurden.

Mit dem Dauerbewerber Samuel Speitelsbach hat es Amtsinhaber Sprenger, der seine dritte Amtsperiode in Schömberg anstrebt, nur mit einem Gegenkandidaten zu tun. Der aus Ravenstein-Hüngheim (Neckar-Odenwald-Kreis) stammende Speitelsbach dürfte bei der Wahl freilich keine große Rolle spielen. Als Berufsbezeichnung gab er Ingenieur an, informierte Ausschuss-Schriftführer Joachim Heppler.

Kerstin Kipp appellierte hinsichtlich der Corona-Situation an die Bürger, von der Briefwahl Gebrauch zu machen. Vor den Wahllokalen seien Ordner postiert; Zugang sei nur mit Maske erlaubt. Eventuell, so Heppler, würden noch Luftfilter aufgestellt. Marc-Oliver Schwarz informierte, dass am Wahltag zunächst die Landtagswahl ausgezählt werde: "Wir wollen verhindern, dass sich schon um 18 Uhr viele Leute vor dem Rathaus versammeln." Kipp fügte an, dass nach derzeitigem Stand auch keine Vereine vor Ort sein könnten, um dem Wahlsieger zu gratulieren. Allerdings werde man das Wahlergebnis öffentlich verkünden. Die Briefwahlunterlagen werden laut Heppler ab Montag versandt; die 3800 gedruckten Stimmzettel würden am Freitag im Rathaus sein.

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