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Schömberg 26-Jähriger ertrinkt im Stausee

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Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät. (Symbolfoto) Foto: Jaromir Chalabala/ Shutterstock

Schömberg - Ein 26-jähriger Mann ist am Freitagabend im Schömberger Stausee ertrunken. Dies meldet die Polizei.

Der junge Mann begab sich gegen 22 Uhr vom Strandbad aus zum Schwimmen in den See. Als er sich mehrere Meter vom Ufer entfernt hatte, vernahmen seine am Ufer zurückgebliebenen Freunde plötzlich Hilferufe. Ein 23-Jähriger sprang in den See, um seinen Freund zu helfen, konnte ihn jedoch bei Dunkelheit nicht auffinden.

Durch das Polizeipräsidium Tuttlingen wurden daraufhin unverzüglich, zusammen mit der Integrierten Leitstelle des Zollernalbkreises, umfangreiche Suchmaßnahmen durch Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte sowie Taucher des DLRG eingeleitet. Neben Booten kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz der mit seiner Wärmebildkamera den Uferbereich überprüfte und den See für die Suchkräfte ausleuchtete.

Taucher findet Mann am Grund des Sees

Um kurz vor Mitternacht wurde der 26-Jährige leblos von einem Taucher mehrere Meter unter der Wasseroberfläche am Grund des Sees aufgefunden und an Land gebracht. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät: Vom Notarzt konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Von der Feuerwehr Schömberg mit ihr ihrer Abteilungsfeuerwehr aus Schörzingen waren 43 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Tauchergruppen der Feuerwehr Mengen und der Berufsfeuerwehr Reutlingen sowie des DLRG hatten zusammen 31 Kräfte vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwölf Kräften im Einsatz und das Polizeipräsidium Tuttlingen hatte sechs Beamte sowie einen Polizeihubschrauber eingesetzt.

Schaulustige bringen Verkehr zum Erliegen

Der Kreisbrandmeister des Zollernalbkreises, Stefan Hermann, und der Bürgermeister der Stadt Schömberg, Karl-Josef Sprenger, machten sich vor Ort ein Bild des Einsatzgeschehens.

Durch Schaulustige mit ihren Fahrzeugen kam es kurzzeitig zum Erliegen des Verkehrs auf der Stauseestraße. Zu einer Behinderung der Rettungskräfte kam es dadurch aber nicht.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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