Als auf dem Binsdorfer Fußballplatz noch Schnee lag, fuhren Unbekannte darauf herum. Foto: Ludwig Englert

Erneut sind Unbekannte auf dem Spielfeld der Spielvereinigung Binsdorf herumgefahren.

Von einem „üblen Thema“ spricht der Vorsitzende der Spielvereinigung (SpVgg), Ludwig Englert. Als jüngst Schnee auf dem großen Rasenplatz des Binsdorfer Vereins lag, machten sich Unbekannte einen „Spaß“, fuhren darauf und drehten einige schnelle Runden. Ärgerlich ist das nicht nur für den Platzwart, der sich darum bemüht, dass den Fußballern ein ordentliches Spielfeld zur Verfügung steht und sie nicht auf einem halben Kartoffelacker kicken müssen.

 

Kommt sowas häufiger vor?

Der jüngste Fall war nicht das erste Mal, sagt Englert auf Frage unserer Redaktion: „Das passiert leider immer wieder, das letzte Mal 2020. Das sind meist Pkw, die reinfahren, zwei oder drei Runden mit durchdrehenden Reifen zirkeln und dann schnell wieder weg sind. Dadurch werden sie auch kaum beobachtet und es ist kein Rückschluss auf den Fahrzeugztyp beziehungsweise Halter möglich.“

Welche Schäden entstehen dabei?

Die Autoreifen verursachen meist eingefräste Furchen und ausgerissene Grasnarben, ärgert sich Englert. „Das Gras wächst wieder nach, die Furchen müssen wir mit Erde auffüllen und neu einsäen.“

Passiert das auch in anderen Orten?

Und sowas komme nicht nur in Binsdorf vor, weiß der Vereinsvorsitzende: „Unser letztes Spiel in Haigerloch musste unter anderem deswegen abgesagt werden.“

Wie gelangen die Fahrzeuge auf den Platz?

Es gibt eine durchlässige Stelle am Spielfeld, erklärt der Vorsitzende: „Die Autos kommen vorne an der Ecke rein, da ist eine Öffnung in der Bande von etwa zweieinhalb Meter Breite.“

Was will der Verein dagegen unternehmen?

Die schnelle Zufahrt zum Platz sperren, ganz einfach: „Als Maßnahme beabsichtigen wir an der Öffnung eine Stange anzuketten, damit der Zugang nicht mehr einfach möglich ist.“

www.spvgg-binsdorf.de