Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Rottweil im Pandemie-Modus 400 Corona-Bescheide allein im Oktober

Von
Mehr als 400 Beschiede hat die Stadtverwaltung Rottweil alleine im Oktober verschickt. (Symbolfoto) Foto: Nädele

Besondere Zeiten – besondere Belastungen. Corona beschert auch der Stadtverwaltung Rottweil einiges an zusätzlicher Arbeit. Allein im Oktober waren es mehr als 400 Bescheide, die zu bearbeiten und zu verschicken waren. Was Fachbereichsleiter Bernd Pfaff dazu meint, leses Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Rottweil - Im Frühjahr wirbelte Corona die Abläufe ziemlich durcheinander – in Familien, Geschäften, Firmen ebenso wie in Verwaltungen. Auch im Rathaus in Rottweil kann man davon ein Lied singen. "Es war für uns alle ein großes, neues Thema", blickt Bernd Pfaff, Fachbereichsleiter für das Bürgeramt, die Ordnungs- und Schulverwaltung, zurück. "Betriebe, Behörden, Schulen, Kindergärten – alle mussten sich auf die neue Situation einstellen".

Spätestens seit Anfang November, mit dem Lockdown light, ist der Rückblick zum Déjà-vu geworden. Gleichwohl: "Heute sind die Abläufe deutlich verbessert", berichtet Pfaff von den Lehren, die aus dem Frühjahr gezogen wurden, "aber von Routine kann keine Rede sein".

Die Mitarbeiter in Pfaffs Fachbereich dürften bei der Stadtverwaltung Rottweil zu jenen gehören, deren Arbeit mit am kräftigsten durch die Pandemie-Maßnahmen betroffen ist. "In der Ordnungs- und der Schulverwaltung ist die Situation sehr angespannt", weiß Pfaff und ist dankbar, dass aus anderen Bereichen Helfer mitanpacken. "Wir sind nicht nur Ordnungsbehörde", erklärt er, "sondern auch Dienstleister. Und wir versuchen, möglichst alles zu schultern." Dass es dabei Grenzen gibt, ist logisch. Weiß man, dass die Stadt in Zusammenhang mit Corona vom Gesundheitsamt die Daten für den Bereich Rottweil übermittelt bekommt, die sich aus den Testergebnissen und der Nachverfolgung der Infektionsketten ergeben, damit die Bescheide verschickt, Maßnahmen eingeleitet oder etwa die Quarantäne kontrolliert werden können, lässt sich erahnen, wie umfangreich im Moment die zusätzlichen Aufgaben sind. "Alleine im Oktober", sagt Pfaff, "waren es mehr als 400 Bescheide", die in Rottweil bearbeitet und verschickt werden mussten.

Das Problem ist die Masse

Indes zeigt sich auch hier: Die Erfahrungen aus dem Frühjahr kommen allen zugute. "Die Abläufe mit dem Gesundheitsamt sind gut eingespielt, die Zuständigkeiten sind geklärt", macht der Fachbereichsleiter deutlich: problematisch ist "allein die Masse, da stöhnen wir". Lehren aus der ersten Pandemie-Welle? Die flossen ein, bestätigt Pfaff, die Prozesse seien optimiert. Auch an den Kindergärten und Schulen gebe es mittlerweile Erfahrungen mit Quarantäne, die Abläufe hätten sich eingespielt.

Eine Aufstockung des Personals, die er in Teilbereichen für dringend notwendig halten würde, habe es allerdings nicht gegeben. "Wir behelfen uns aber mit Kollegen aus der Verwaltung, die fachfremd eingesetzt werden", erklärt er, wie das Pensum dennoch abgefedert wird.

Es sind eine Vielzahl von Bausteinen, die eine Rolle spielen in dieser Pandemie-Zeit. Die App an den Kindergärten, über die sich Eltern schnell und einfach informieren lassen, ist so ein kleines Stück des Mosaiks. Doch eines ist für Bernd Pfaff klar: "Es braucht das Mitdenken, das vorausschauende Handeln des Einzelnen."

Artikel bewerten
3
loading

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.