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Rottweil Gästeservice zieht sich vom Test-Turm zurück

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Die Tourist-Information in der Innenstadt wird rege genutzt – die Vor-Ort-Beratung der Besucher im Testturm durch städtisches Personal hat sich dagegen nicht bewährt. Foto: Nädele

Rottweil - Zu wenig Interesse, zu wenig Platz und teilweise ein doppeltes Angebot: Das Konzept, dass der städtische Gästeservice Besucher am Testturm über die Vorzüge Rottweils informiert, geht nicht auf. Stattdessen werden die Kräfte nun in der Innenstadt eingesetzt und die Öffnungszeiten der Tourist-Info erweitert.

Das hatte man sich zu Beginn der Turm-Planungen ganz anders gedacht: Von einem Besucher-Zentrum auf dem Berner Feld war die Rede, in dem Rottweil seine Vorzüge anpreisen kann – Aufenthaltsmöglichkeiten, Spielplatz und vieles mehr inklusive. Daraus wurde bekanntlich nichts. Die Tourist-Info fristet weiter an einem kleinen Info-Counter im Turm ihr Dasein – gemeinsam mit Mitarbeitern der Full Moon Group, die die Besucherbetreuung für Thyssenkrupp übernimmt.

Nach der Eröffnung der Plattform im Oktober 2017 hatte der Gästeservice der Stadt seine Arbeit auf dem Berner Feld aufgenommen – vorrangig, um Besucher in die Innenstadt zu lenken. Wie Ines Maier von der Abteilung Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing dem Gemeinderat jüngst darlegte, erschweren jedoch "eine mitunter hohe Tagesauslastung, betriebliche Abläufe und die räumliche Enge im Besuchereingangsbereich die persönliche Beratung abseits der Plattform". Das Angebot überschneide sich mit dem der Full Moon Group. Der Fokus der Besucher liege meist auf der Attraktion Testturm – und: Der Wandel im Gästeverhalten führe dazu, dass sich diese schon vor Reiseantritt informieren.

Dies merkt der städtische Gästeservice an der zunehmenden Zahl von Anfragen per Mail. Der "Back-Office-Dienst" nimmt deshalb breiten Raum ein. Zum Vergleich: 2014 wurden 564 Stadtführungen gebucht, 2018 waren es bereits 2449. Parallel dazu ist der Zulauf an Gästen in der Tourist-Info in der Innenstadt groß: 2019 haben laut Maiers Ausführungen mehr als 40 000 Besucher die Räume in der Fußgängerzone aufgesucht. An Sonderöffnungstagen am Wochenende und an den bisherigen Samstagvormittagen im Sommer war die Frequenz besonders hoch.

Das eine fügt sich nun zum anderen: Die FDP hatte beantragt, die Tourist-Info in der Innenstadt auch am Wochenende zu öffnen (wir berichteten). Die gleichzeitig beantragte Stellenaufstockung ist nun aber nicht nötig. Das Personal wird vom Testturm auf dem Berner Feld abgezogen, damit kann der Wochenendbetrieb abgedeckt werden. Die bisherigen Öffnungszeiten werden beibehalten, die Samstagsöffnungszeiten verlängert und sonntags hat die Tourist-Info nun von April bis Oktober von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Übrigens: Auch der geplante Erlebnisweg "Brückenschlagen – eine Zeitreise" und die Hängebrücke Neckarline sollen in der Beratung künftig eine gewichtigere Rolle spielen. Ein Update zu diesen Projekten wird für kommende Woche erwartet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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