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Rottweil Die Volksbank rettet das Rottweiler Agenda-Kino

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Raymund Holzer (rechts) bedankt sich bei Henry Rauner. Foto: Lokale Agenda Foto: Schwarzwälder Bote

Rottweil. Seit fast neun Jahren zeigt das Agenda-Kino einmal im Monat Dokumentarfilme zu aktuellen Themen wie Klimawandel, Umwelt, Landwirtschaft und mehr. Im Schnitt kommen 100 Besucher. Damit das Kino stattfinden kann, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Zu nennen ist die Kooperation mit der Betreiberin des Rottweiler Central-Kinos, die die Kinoräume zur Verfügung stellt und einen verbilligten Eintrittspreis akzeptiert. Alles Weitere erfolgt durch ehrenamtlichen Einsatz.

In den ersten Jahren haben die Verantwortlichen Filme ausgewählt, die sie in den Universitätsstädten Freiburg, Tübingen oder Konstanz angesehen haben. Heute ist das Programm des Agenda Kinos aktueller. Ausgewählt werden häufig Dokumentationen, die zum Zeitpunkt der Programmplanung noch gar nicht fertiggestellt sind.

Im Vorfeld müssen Experten zum Film-Thema für die Frage- und Diskussionsrunde nach der Kinovorstellung gefunden werden. Teilweise werden die Filme über das Kino bereitgestellt, manchmal müssen diese bei Produktionsfirmen oder Autoren angefragt und die Vorführrechte erworben werden.

Die Lizenzkosten der Filme, die nur zum Teil durch die Kinoeinnahmen gedeckt werden können, kommen hinzu. Und gelegentlich entstehen Kosten für spezielle Gäste, wie Regisseure oder Autoren.

Nun musste der bisherige Hauptsponsor überraschend seine Unterstützung einstellen. Dadurch war der Weiterbetrieb des Agenda-Kinos gefährdet. Als Retterin in der Not ist nun die Volksbank Rottweil eingesprungen. Der Vorstandsvorsitzende Henry Rauner meint: "Das Agenda-Kino ist zu einer Institution geworden. Diese kritischen Beiträge müssen erhalten bleiben, weil sie ein Bewusstsein für brisante Themen unserer Zeit schaffen und Lösungsansätze aufzeigen."

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