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Rottweil "Die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten"

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Roland Reichel (links) und Stephan Schwartzkopff beantworten alle Fragen der Besucher. Fotos: Leinmüller Foto: Schwarzwälder Bote

Die "WAVE-Trophy Germany" hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, rund 25 Ortschaften in ganz Deutschland zu besuchen, denen Elektromobilität am Herzen liegt. Auch Rottweil stand dabei auf der Liste der Rallye-Teilnehmer.

Rottweil. Neugierige Blicke und zahlreiche Fragen, die sich bei den schaulustigen Besuchern auftaten – genau diese Situation spielte sich am Dienstag in der Rottweiler Fußgängerzone ab. Sie war Schauplatz einer der größten E-Mobil-Veranstaltungen der Welt. Die so genannte "WAVE", die World Advanced Vehicle Expedition, führt im Rahmen der diesjährigen "Sunshine-Tour" insgesamt 46 E-Fahrzeuge über knapp 1500 Kilometer quer durch Deutschland. Auf einer achttägigen Rallye von Dortmund nach Erlangen wurde jetzt auch in Rottweil Halt gemacht.

Elektrofahrzeuge bereits heute alltagstauglich

Bürgermeister Christian Ruf begrüßte das bunt gemischte Teilnehmerfeld, das in der historischen Innenstadt vorfuhr. Neben internationalen Privatfahrern stellten dort auch Unternehmensteams und verschiedene Universitäten ihre Autos zur Schau und gaben die Möglichkeit für den Austausch mit der Bevölkerung.

"Während die Veranstaltung früher eher nur Enthusiasten und Tüftler anzog, die mit teils selbst gebauten Elektrofahrzeugen an der Rallye teilnahmen, zeigt sich heute, dass die E-Mobilität mit Serienautos mittlerweile im Alltag angekommen ist", erklärte Tour-Manager Stephan Schwartzkopff und ergänzte: "Wir wollen den Leuten Appetit machen und zeigen was möglich ist – Elektromotoren haben gegenüber herkömmlichen Verbrennern viele Vorzüge". Dass diese Art der Mobilität nicht nur die Zukunft, sondern bereits jetzt schon alltagstauglich sei, ist sich auch Roland Reichel, Mitglied des Organisationsteams der "WAVE", sicher. "Die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten", betonte er. Und auch die Zahlen sprechen für sich: "2018 waren weltweit 5,6 Millionen Elektroautos unterwegs. Das entspricht einem Plus von 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr", weiß er.

Weder die Batterietechnik, noch die nötige Infrastruktur seien seiner Meinung nach die große Herausforderung. "Es ist einfach reine Kopfsache. Das großflächige Umdenken führt schließlich zu einem Konkurrenzkampf in der Industrie und dann geht auch die Entwicklung schnell voran", ist Reichel überzeugt. "Wir sind quasi eine fahrende Schule, die die Bevölkerung an die Hand nimmt und ausgiebig über alles rund um das E-Fahrzeug informiert", ergänzte Schwartzkopff.

"Rottweil ist eine Stadt, die sehr auf Nachhaltigkeit bedacht ist. Umweltfreundliche Elektromobilität geht mit diesem Gedanken einher und daher freuen wir uns, Gastgeber für eine Veranstaltung wie die WAVE-Trophy zu sein", dankte Bürgermeister Ruf und schilderte, dass sich auch die Stadtverwaltung umfassend mit dem Thema befasse. So habe man gemeinsam mit der Energieversorgung Rottweil (ENRW) aktuell schon mehrere E-Fahrzeuge im Einsatz. "Auch die hiesige Infrastruktur wird ständig erweitert und verbessert", so Ruf. Derzeit gebe es bereits fünf verschiedene Ladestationen im Stadtgebiet.

"Es ist schön, zu sehen, dass die Elektromobilität auch im ländlichen Raum Einzug hält, denn hier – nicht in der Großstadt – wird sie in Zukunft gebraucht", hob Schwartzkopff hervor.

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Armin Schulz

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